Summit09

Do, 23.Jul.09

Das war der Werbeplanung.at Summit 09 – das Video!

Mehr als 400 Teilnehmer tummelten sich beim Werbeplanung.at Summit 09, dem zweitägigen Digital-Marketing-Kongress von Werbeplanung.at, in der Nationalbibliothek in Wien.

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Sollten Sie den Werbeplanung.at Summit 09 versäumt haben, können Sie hier sehen, was sich beim zweitägigen Digital-Marketing-Kongress in Wien abspielte. Apropos Abspielen – klicken Sie einfach ins Bild, und schon können Sie sich das fünfminütige Video vom Werbeplanung.at Summit 09 anschauen. Viel Spaß!

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Fr, 17.Jul.09

„Denken Sie in Ideen, nicht in Kanälen!“

Lars Bastholm, Jury-Präsident der Cyber Lions 2009 in Cannes und Vera Steinhäuser, Digital Head bei BBDO PKP und 2008 Mitglied der Cyber-Lions-Jury, waren quasi die Headliner des Werbeplanung.at Summit 09. Die beiden referierten über ihre aktuellen Lieblingsonlinekampagnen weltweit.

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Konzerte in Banner-Boxen sorgten für Lacher im Publikum, die belgische Bank Axion erfand sogenannte "Banner-Konzerte" und holte damit einen goldenen Löwen bei den Cyber Lions im Rahmen des Cannes Lions Festivals. Die Idee: Reale Boxen im Verhältnis von Onlinebannern wurden gezimmert, man ließ junge Bands darin performen, diese Auftritte wurden dann in Websites als Banner eingebunden, hier zu sehen.
Lars Bastholm, diesjähriger Cyber-Lions-Jurypräsident in Cannes und Cherf des Digital Business von Ogilvy in Nordamerika, war am Freitag zu Gast beim Werbeplanung.at Summit09und präsentierte dort seine Online-Favoriten. Neben der Axion-Kampagne stellte er freilich auch die drei Gand Prix-Winner bei den Cyber Lions vor: "The best Job in the World", Eco:Drive von Fiat und "Why so serious", eine Viral-Kampagne von Warner Bros für den Batman-Film "The Dark Night" (alle zu sehen auf canneslions.com). Die Kampagnen sind wohl auch gute Beispiele dafür, was Bastholm mit "in Ideen, nicht in Kanälen denken" meint: Digital ist überall und betrifft alle Formen der Kommunikation. Bastholm: "Think involvement, not interruption".

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Lars Bastholm empfiehlt: "Think involvement, not interruption". (c) Bernhard Bergmann

"Ganz schön brutal"

Auch Vera Steinhäuser, Digital Head bei BBDO PKP und 2008 Jahr Jurymitglied bei den Cyber Lions in Cannes, meint, Digital sei das berhrrschende Thema in Cannes 2009 gewesen. Überall werde gefragt "Did they make it big?", wurden also wirklich alle Wege und Medienkanäle genutzt, um die Idee auszubreiten und groß zu machen? Nur wer das geschafft hat, könne in Cannes mit einer Idee punkten. Werber stehen also vor neuen Herausforderungen: Konsumenten schaffen ihre eigenen Markenrealitäten, sie greifen aktiv in die Markenkommunikation ein. Steinhäuser: "Die Zukunft ist digital, da sind sich alle einig".
Diese Herausforderung hat Burger King mit seiner Whopper Sacrifice-Kampagne bravourös gemeistert und wurde dafür auch in Cannes belohnt. Wir erinnern uns: Wer zehn Facebook-Freunde opfert, bekommt einen Whopper gratis. "Ganz schön brutal", merkt Steinhäuser an, aber ein Beispiel, "wie man Facebook-Geschichte schreibt". Als gelungenes Beispiel wie Mobile Advertising eingesetzt werden kann sieht sie in einer Lego-Kampagne aus Deutschland, die Idee gewann dieses Jahr bei Outdoor, Direct und Promotion. Begeistert hat sie auch die "The Great Schlep"-Kampagne, darin wird um Obama-Stimmen der Juden in Florida geworben.
Auch Österreich konnte heuer bei den Cyber Lions in Cannes punkten: Draftfcb + Partners gewann mit der Buchhaltersuche einen Cyber-Lion in Gold. "Die einfache Idee und die Genauigkeit, die richtige Zielgruppe zu treffen", waren für Lars Bastholm die Gründe, warum diese Kampagne ausgezeichnet wurde.
(Quelle: DerStandard/Etat.at)

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Vera Steinhäuser weiß: "Die Zukunft ist digital, da sind sich alle einig". (c) Bernhard Bergmann

Der zweitägige Werbeplanung.at Summit 09 startet ausverkauft

Martin Staudinger, Herausgeber des Branchendienstes Werbeplanung.at, begrüßte heute in der Österreichischen Nationalbibliothek mehr als 400 Teilnehmer zum Werbeplanung.at Summit 09. Als Key-Note-Speaker trat ZIB-2-Moderator Armin Wolf in Erscheinung.

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„Es ist eine grauenvolle Tageszeit für mich, wie Sie sich denken können“, eröffnete ZIB-2-Anchorman Armin Wolf kurz nach 9 Uhr den Werbeplanung.at Summit 09 als erster Sprecher. Als „Grufti, Old-Media-Mann“, habe er sich gewundert, zu einem Kongress für digitales Marketing eingeladen worden zu sein. Der Journalist verbringt „sechs bis acht Stunden im Internet als User und zirka eine Stunde pro Tag als Web-2.0er“. Wolf ist Österreichs wohl reichweitenstärkster Twitterer. 6.600 Follower, also Menschen, die seine Zwitschermeldungen bis jetzt abonnierten, verfolgen sein Tun. Das klingt nach viel, ist im internationalen Vergleich aber verschwindend gering – dem US-Journalisten George Stephanopoulos beispielsweise folgen etwa 960.000 Menschen. Das führt Wolf auch zu dem Befund, dass es in Österreich keine relevanten Blogger gebe. Nicht, weil keine hochprofessionellen Blogs in Österreich betrieben werden, sondern schlicht, weil sie „keine Öffentlichkeit erreichen oder etwas bewegen würden“. Freilich, Wolf gründet dabei sein Urteil explizit auf politischen Blogs und klammert spezifische Themenblogs aus.

Etablierter Markt – mit einer Menge Potenzial nach oben

In der anschließenden Gesprächsrunde antworte Clemens Riedl, CEO von StudiVZ, auf die Frage, was Österreichs Online-Medien von seinem Web-2.0-Angebot lernen könnten, dass Österreich Medien die Entwicklung des Social-Media verschlafen habe und es keine jungen, neue Angebote gebe. ORF.at-Direktor Thomas Prantner relativiert das: „Jede erfolgreiche Site kann von einer anderen erfolgreichen lernen.“ Prantner konstatiert jedoch, dass der ORF einen Aufholbedarf habe, um als multimediales Angebot wahrgenommen zu werden. Allerdings, Eile mit Weile: „Ich wäre verrückt, würde ich die Erfolgsstruktur, die zu diesen Zugriffen geführt hat, brechen.“
Eine Lanze für den Online-Standort Österreich bricht auch GMX.at-Chef Christopher Sima: „Wir haben hier gute Kreative und Innovationen – wie die Sitebar – eingeführt.“ Wolfgang Schwayda, Leiter der News Networld sieht allerdings die Kleinheit des Marktes auch als Hindernis für Innovationen.
Wie sieht der in Zahlen gegossene Erfolg etablierter Online-Medien aus? Von zehn Millionen Euro Bannerumsatz im VZ-Netzwerk im Jahr 2008 spricht Riedl. Gerlinde Hinterleitner, Chefredakteurin von derStandard.at sprach von einem Umsatz von 11,5 Millionen 2008, die Erwartungen für dieses Jahr hätten sich jedoch nicht ganz erfüllt. Prantner wollte für ORF.at keine Umsatzzahlen nennen. oe24-Netzwerk-Chef Martin Gaiger ließ sich immerhin soviel entlocken, dass der von ihm verantwortete Österreich-(Online)-Teil seit März ein ausgeglichenes Betriebsergebnis einfahre.

Google – Freund oder Feind?

Bleibt die Frage, ob der Großteil des Werbeeuros zu Google wandere? Für ORF.at-Boss Prantner ist die Sache klar: „Unsere Konkurrenten sind nicht derStandard, nicht krone.at, sondern Google.“ Das sieht Hinterleitner nicht so streng: „ Wir haben ein entspanntes Verhältnis zu Google. Die Menschen finden uns und unsere Contents damit. Google ist ein wichtiger Partner.“
Und wo werden die Marketing-Entscheidungen im globalen Online-Business getroffen? Für Rainer Gangl, Kreativer der Online-Branche, bleibt es ein lokales Business mit lokalen Ansprechpartnern. Dem schloss sich auch Chef der Mediaagentur MediaCom, Joachim Feher, an. Die lokale Bedeutung des digitalen Business versuchte Feher mit Zahlen aus seinem Unternehmen zu belegen: Bereits zehn Prozent seiner Mitarbeiter seien bereits mit Digital-Marketing beschäftigt.
Ungewohnt versöhnlich zeigte sich Martin Gaiger mit ORF.at in Hinsicht auf dessen Werbefinanzierung: „Ich fürchte, wenn ORF.at werbefrei wird, dann hätte es noch mehr User.“ Das freute auch Prantner und gab die Parole aus: „Wir sind die Zukunft!“ Meinte damit aber freilich die gesamte Digital-Marketing-Branche.

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Di, 14.Jul.09

„Es bedarf Gehirnleistung, um Web Analytics Zahlen zu verstehen!“

Ralf Haberich wird am Freitag, den 17. Juli beim Werbeplanug.at Summit 09 als Moderator des Panels „Erfolgsmessung: Kleine Schritte zum großen Erfolg“ erwartet. Im Werbeplanung.at-Kurzinterview lässt Haberich schon mal erahnen, was Zuhörer des um 14.30 Uhr startenden Panels erwartet.

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Werbeplanung.at: Herr Haberich, Sie treten beim Werbeplanung.at Summit 09 im Panel zum Thema Erfolgsmessung auf. Was sind Ihrer Ansicht nach die größten Missverständnisse betreffend Erfolgsmessung von Kommunikationsaktivitäten im Web auf Kundenseite?

Ralf Haberich: Web Analytics ist keine Statistik. Auch wenn es hierzu noch oft benutzt wird, geht Web Analytics deutlich weiter und hilft dem Website-Verantwortlichen täglich bei Online-Entscheidungen rund um SEO, SEM, Usability, Affiliates und Google AdWords. Ein Fehler wäre es zu denken, dass in dem Tool selbst auch der „Warum“-Button enthalten ist. Hier gilt, dass die Resourcen im Unternehmen selbst geschaffen werden müssen, um Erkenntnisse aus der Analyse in Taten abzuleiten.
Natürlich kann ein Web Analytics Anbieter hier mit Consulting und Weiterbildungsangeboten ebenfalls unterstützen und den feinen Unterschied ausmachen. Aber dennoch: Es bedarf Gehirnleistung, um Web Analytics Zahlen zu verstehen und gekonnt für den eigenen (Online)-Erfolg einzusetzen.

Werbeplanung.at: Die AGOF, das deutsche Pendant zur österreichischen ÖWA, wird im Herbst erstmals Leistungswerte für mobile Portale vorlegen. Sind die so genannten Mobile Facts der große Wurf?

Ralf Haberich: Klar ist jedenfalls, dass kein Weg an Mobile vorbeiführt. Hier muss natürlich Web Analytics ebenfalls reagieren und entsprechende Werte und spezielle Reportingmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Innovative Anbieter haben dieses aber bereits seit Jahren in der Produktentwicklung verankert. Gespannt bin ich auf die einzelnen Inhalte der Mobile Facts, denke jedoch, dass die Zeit hierfür durchaus reif ist, schließlich wird auch auf mobilen Endgeräten eine digitale Währung geschaffen.

Werbeplanung.at: Video Ads starten als Werbeform gerade durch. Bloß die Leistungswertemessung hinkt noch hinterher. Wohin geht da die Reise?

Ralf Haberich: Viele Studien haben bereits die Wirksamkeit von Online Video Werbung untersucht. Die wichtigste Erkenntnis, die auch nicht überrascht ist, dass der Nutzer selbst entscheiden möchte, ob er die Werbung eingeblendet bekommt oder nicht. Daher sind Pre-Roll Ads nicht das beliebteste Format, wenn auch sehr einfach buchbar. Kreativere Ansätze wie beispielsweise Overlay Ads unterstützen aber den Wunsch des Nutzes weitaus mehr und sind teilweise sogar effizienter bei der Konversion.
Wichtig bei der Analyse von Videos ist nicht die reine Betrachtung des Bewegtbilds. Sie müssen darüber hinaus das Video bzw. die Interaktion mit diesem im gesamten Kontext betrachten. Wo kam der Betrachter her, welche Seiten auf der Website hat er sich vorher und nachher angeschaut? Hat er auf den Spot im Video reagiert und zu der entsprechenden Produktseite navigiert. Hat er dann dieses Produkt auch in den Warenkorb geleget und gekauft? Die Einbeziehung des Videos ist ein wesentlicher Bestandteil unserer gesamtheitlichen Betrachtung der Website.
Ich vergleiche Web Analytics mit den Bestandteilen Video Analytics aber auch Mobile Analytics gerne als das Radar des Internets. Nur so lässt sich eine sichere und genaue Wegbeschreibung im Netz erstellen und vor allem die Route festlegen.

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Ralf Haberich wird beim Werbeplanug.at Summit 09 als Moderator des Panels „Erfolgsmessung: Kleine Schritte zum großen Erfolg“ auftreten.
Mo, 13.Jul.09

Armin Wolf eröffnet Summit 09

ZIB-2-Anchorman Armin Wolf über sein Leben im Netz, die Unverzichtbarkeit von „Facebook“ und welche Formen von Online-Werbung bei ihm wirken.

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WolfDen zweitägigen Werbeplanung.at Summit 09 beginnt Armin Wolf mit Antworten auf die Fragen:
• warum er ein „Tagebuch“ schreibt und keinen Blog und warum er das möglicherweise bald bleiben lässt,
• warum er Twitter viel spannender findet als sein „Zib-2-Tagebuch“,
• warum er nicht auf Facebook ist, obwohl er es bald für unverzichtbar hält,
• warum es in Österreich keinen einzigen relevanten Blogger gibt und
• warum Online-Foren oft ärgerlich und meistens uninteressant sind,
• warum traditionelle Medien nach wie vor wichtiger sind,
• warum die meiste Online-Werbung an ihm völlig vorüber geht, obwohl er täglich bis zu sieben Stunden im Netz verbringt, aber welche vier Formen der Online-Werbung auch beim kritischen Armin Wolf ankommen.

Nur noch drei Tage bis zum Werbeplanung.at Summit09 – melden Sie sich noch schnell an!

Der zweitägige Werbeplanung.at Summit 09 findet am Donnerstag, den 16. und am Freitag, den 17. Juli in der Nationalbibliothek Wien in statt.

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Von 16. bis 17. Juli treffen sich Österreichs Marketer in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien beim 1. Digital-Marketing-Kongress: Der Werbeplanung.at Summit 09 widmet sich den neuesten Entwicklungen im digitalen Marketing. Das unmißverständliche Motto „Lernen Sie von den Besten!“ weist auf die Vorträge mit hohem praktischem Nutzwert der mehr als 50 internationalen und nationalen Experten hin: In Vorträgen und Diskussionen werden Status Quo, Best Practices und Zukunftsaussichten des digitalen Marketings in Österreich erörtert. Die Themen, die in den Panels behandelt werden: Targeting, integrierte On- und Offline-Kommunikation, Suchmaschinenmarketing, und -optimierung, Performance, Erfolgsmessung, Kreativität im Digitalmarketing, internationale Online-Kampagnen, Mobile Internet, Kampagnenmix, Social Media Marketing, Display und Video Advertising und eine Präsentation der vielversprechenden Start-ups aus Österreich. Parallel zu den Panels und Diskussionen finden Workshops führender österreichischer Medien statt, die Einblick in ihre Zukunftsprojekte gewähren. Das genaue Programm finden Sie unter www.werbeplanung.at/summit.

Werbeplanung.at Blog-User haben's gut!

Österreichs erster Digital-Marketing-Kongress richtet sich an Entscheider aus der werbetreibenden Wirtschaft, die in Media-, New Media- oder Kreativagenturen, bei Vermarktern, Medien oder werbetreibenden Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie beschäftigt sind. Als Leser des Werbeplanung.at Blog sparen Sie übrigens 20 Prozent: Statt € 490 (+ 20% USt) zahlen Sie - inklusive der großen Chill-Out-Party - € 390 (+ 20% USt). Hier geht's zur Anmeldung: summit.werbeplanung.at/tickets/! Und hier können Sie sich die Faxanmeldung zum Werbeplanung.at Summit 09 als PDF downloaden!
Do, 9.Jul.09

„Mobile Marketing ist nicht nur Trend oder Zukunft, es ist bereits Gegenwart!“

Aleksandra Schmid ist Initiatorin des Mobile Monday, der in Österreich mittlerweile bereits zwei Mal stattgefunden hat. Beim Werbeplanung.at Summit 09 tritt Schmid als Referentin im Panel zum Thema „Mobile: Bewegene Kampagnen“ auf. Im Werbeplanung.at-Interview erklärt Schmid, wie sich Mobile Marketing ihrer Ansicht nach entwickeln wird.

Werbeplanung.at:
Mobile Marketing steckt – was die in diesen Kanal fließenden Gelder zeigen – noch in den Kinderschuhen. Wann gelingt Mobile Marketing der endgültige Durchbruch?

Aleksandra Schmid: Der schon so lang angekündigte Durchbruch wird leider schon langsam zum Running Gag. Was wir dabei vergessen zu sehen ist, dass wir besonders in den vergangenen beiden Jahren einige elementare Veränderungen erlebt haben. Endgeräte wie iPhone und Google Handy sowie damit einhergehende Daten Flatrates haben das mobile Internet erst salonfähig gemacht. Vor fünf Jahren konnten sich heutige iPhone Besitzer wohl kaum vorstellen eine Applikation zu fragen, wann die nächste U-Bahn kommt. Heute laden sich iPhone und Android Benutzer im Schnitt 7 Applikationen pro Tag herunter.
Es ist ein Zeichen unserer Zeit, dass wir in rasantem Tempo leben. Wir haben uns so sehr an schnelle Entwicklungen und schlagartige Durchbrüche gewöhnt, dass wir diese Erwartungshaltung natürlich auch bei Mobile Marketing an den Tag lagen. Doch erinnern wir uns mal an den Online Markt: Der erste Banner, das war 1994. Online Werbung ist mittlerweile schon 15 Jahre alt. Und erst eine geplatzte Hype Blase und zehn Jahre später hat sich der Markt weg vom statischen Banner zur zielgerichteten multimedialen Werbeform entwickelt. Ich denke, dass nicht immer der schnellste Weg auch der Beste ist. Ersparen wir uns doch die mobile Blase und das dazugehörige Wunden lecken danach und sehen ein, dass Mobile durchaus gute und gesunde Schritte vorwärts macht: Erstmals wächst die Zahl derer, die über ihr Handy im Internet surfen stärker als die, die über den PC einsteigen. In Österreich nutzen derzeit etwa 25 Prozent das Internet am Handy. Diese Zahl hat sich innerhalb von nur einem Jahr mehr als verdoppelt!
Wir sollten diese gewohnt illusorische Erwartungshaltung ablegen und aufhören schnelle Durchbrüche heraufzubeschwören. Runter vom Gas, gut Ding braucht nun mal Weile.

Werbeplanung.at: Warum setzen noch relativ wenigen Werber und Marketer auf die Kraft mobiler Kampagnen?

Aleksandra Schmid: Zum einen ist die Branche sehr fragmentiert und für den Werber ist es ganz und gar nicht einfach mal eben den Mobile Channel mit in den Mix zu nehmen. Vom Mobilfunkbetreiber, bis zum Mobilen Softwarehaus und den Agenturen müssen sehr viele Player mit ins Boot geholt werden. Die Komplexität macht es schwierig und hebt die Hemmschwelle.
Zum anderen: Mobile ist kein Allheilmittel. Mobile wird Umsätze nicht von heute auf morgen in die Höhe treiben. Mobile wird in den wenigsten Fällen sofort einen Kundengewinn nach sich ziehen. Mobile wird auch nicht von Beginn an durchgängig messbar sein. Vor allem wird Mobile Marketing nicht die Unzulänglichkeiten anderer Werbeformen kompensieren. Das ist wohl die Realität die uns heute bewusst wird. Aber: Mobile kann - wenn man es richtig einsetzt - alt bewährten Kanälen tatsächlich neuen Glanz verleihen. Es ist die einzigartige Chance als Werber einen Platz auf dem wohl persönlichsten Medium des Konsumenten zu erhalten. Ich denke, wir sollten uns wir uns endlich von der romantischen Vorstellung des fulminanten Durchbruchs verabschieden. Als die Karten für das Online Zeitalter Anfang des Jahrtausends neu gemischt wurden, gab es durchaus Marken die den digitalen Zug verpasst haben und daran zu Grunde gegangen sind. Genauso gab es aber auch Unternehmen, die im Wahn der .com Blase mit ihr zerplatzt sind. Die Karten des mobilen Zeitalters werden genau jetzt gemischt. Mobile ist nicht nur Trend oder Zukunft, es ist bereits Gegenwart. Der Zug ist da und es liegt an uns zu entscheiden ob wir mitfahren wollen oder nicht.

Werbeplanung.at: Was sind – in wenigen Worten – die Erfolgsfaktoren mobilen Marketings?

Aleksandra Schmid: Man muss die Einstellung abstreifen, Mobile als Allheil und Wundermittel einzukaufen. Denn, Mobile ist nicht für jedes Produkt und jede Marke das Richtige. Ebenso wenig wie es für jede Zielgruppe geeignet ist. Mobile Marketing macht für einen Energielieferanten vielleicht tatsächlich weniger Sinn als für einen Energydrinkhersteller. Es bringt nichts Mobile Marketing auf Teufel komm raus mit in den Mix zu nehmen - es muss zur Marke, zum Produkt und zur Zielgruppe passen.
Ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor sind vorab definierte Ziele, die zum einen realistisch und zum anderen mit den Gesamtmarketingzielen des Unternehmens einhergehen sollten.
Gutes Mobile Marketing steht und fällt mit durchdachten Konzepten, denn: Mobile ist niemals ein Standalone! Wer Mobile als Soloprojekt ansieht wird am Ende enttäuscht sein. Es muss harmonisch und schlau mit den klassischen Kanälen integriert werden und am Ende des Tages einen klaren Mehrwert für den Konsumenten liefern.

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Aleksandra Schmid ist Initiatorin des Mobile Monday: "Gutes Mobile Marketing steht und fällt mit durchdachten Konzepten!"



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Nicht vergessen: Werbeplanung.at Summit am 16. und 17. Juli 2009!
Di, 7.Jul.09

„Den optimalen Mix gibt's nicht!“

Manfred Gansterer, Werbeleiter des Handelsriesen MediaMarkt, wird beim Werbeplanung.at Summit 09 als Referent im Panel zum Thema „Kampagnen im digitalen Marketingmix effektiv steuern“ erwartet. Vorab stellte sich Gansterer einem Werbeplanung.at-Kurzinterview.

Werbeplanung.at: Herr Gansterer, mit all den neuen Möglichkeiten, die Online-Werbung bietet, ist vielen werbetreibenden Unternehmen (noch) nicht klar, wie der optimale Mix an Online-Werbung aussieht, also wie man Display, Search, Affiliate, Mobile, Video und Co parallel einsetzt und aufeinander abstimmt. Wie geht’s Ihnen da bei MediaMarkt?

Manfred Gansterer: Man kann an Online-Werbung glauben und Online-Werbung machen oder nicht dran glauben und es bleiben lassen. Wir glauben an Online-Werbung und setzen darauf. Die jeweilige Zusammensetzung der Online-Möglichkeiten variiert von Kampagne zu Kampagne. Den optimalen Mix gibt's nicht.

Werbeplanung.at: Mit welchen Online-Werbeformen haben Sie und MediaMarkt gut Erfahrungen gemacht?

Manfred Gansterer:
Mit Search und Video Ads.

Werbeplanung.at:
MediaMarkt setzt in hohem Maße auch auf klassische Werbung im Fernsehen und auf Printmaßnahmen. Vor kurzem wurde sogar ein eigenes MediaMarkt-Magazin auf den Markt gebracht: Welchen Stellenwert haben bei MediaMarkt Online-Werbemaßnahmen?

Manfred Gansterer: Einen immer größeren!

Gansterer

Manfred Gansterer, Werbeleiter des Handelsriesen MediaMarkt: "Wir glauben an Online-Werbung und setzen darauf!"


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Nicht vergessen: Werbeplanung.at Summit am 16. und 17. Juli 2009!
Mo, 6.Jul.09

Die Gewinner der Zwei-Tage-Tickets stehen fest

Das Gewinnspiel zum Werbeplanung.at Summit 09 ist entschieden. Die Gewinner des Gewinnspiels zum Werbeplanung.at Summit 09 sind Juliane Bumke (Peugeot), Eva Pasching (ratiopharm) und Valentin Battel (Samsung). Sie werden am zweitägigen Digital-Marketing-Kongress in der Nationalbibliothek sowie an der Chill-out-Party im Palmenhaus teilnehmen.

Die Gewinner haben die Frage nach dem diesjährigen Cyber-Lions-Jurypräsidenten (Antwort B: Lars Bastholm) richtig beantwortet und sind per Losentscheid aus zahlreichen richtigen Einsendungen als Sieger im Gewinnspiel anläßlich des Werbeplanung.at Summit 09 hervorgegangen.
Am 16. bis 17. Juli findet in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien der Werbeplanung.at Summit 09 statt. Der in seinen Dimensionen bis dato einzigartige Digital-Marketing-Kongress in Österreich widmet sich den neuesten Entwicklungen im digitalen Marketing. Das unmißverständliche Motto „Lernen Sie von den Besten!“ weist auf die Vorträge mit hohem praktischem Nutzwert der mehr als 50 internationalen und nationalen Experten hin: In Vorträgen und Diskussionen werden Status Quo, Best Practices und Zukunftsaussichten des digitalen Marketings in Österreich erörtert. Die Themen, die in den Panels behandelt werden: Targeting, integrierte On- und Offline-Kommunikation, Suchmaschinenmarketing, und -optimierung, Performance, Erfolgsmessung, Kreativität im Digitalmarketing, internationale Online-Kampagnen, Mobile Internet, Kampagnenmix, Social Media Marketing, Display und Video Advertising und eine Präsentation der vielversprechenden Start-ups aus Österreich. Parallel zu den Panels und Diskussionen finden Workshops führender österreichischer Medien statt, die Einblick in ihre Zukunftsprojekte gewähren. Das genaue Programm finden Sie unter summit.werbeplanung.at.


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Nicht vergessen: Werbeplanung.at Summit am 16. und 17. Juli 2009!
Fr, 3.Jul.09

„Es war noch nie so billig wie jetzt, ein Web-Startup zu gründen!“

„Little Big Stars“ will Blogger Helge Fahrnberger (Toursprung) im seinem Panel beim Werbeplanung.at Summit 09 in Wien vorstellen – also interessante Web-Start-ups um und aus Österreich.

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Werbeplanung.at: Herr Fahrnberger, was dürfen sich Besucher ihres Panels „Little Big Stars“ erwarten?

Helge Fahrnberger: In Österreich gibt es viele spannende Start-ups, die man viel zu wenig kennt. In einem Start-up laufen Marktstrategie und Produktinnovation in kürzester Zeit ab – Evolution im Zeitraffer. Ich habe Gründer auf das Panel geladen, von denen wir alle viel lernen können, sie werden ihre Erfolge und Misserfolge aus den Bereichen Marketing/PR, Finanzierung, Suchmaschinenoptimierung, Geschäftsmodelle, etc. mit uns teilen. Diese Start-ups haben dabei oft mutige, unkonventionelle Wege beschritten - sehr lehrreich vor allem auch für größere Unternehmen.

Werbeplanung.at: Klingt spannend, welche Unternehmen werden Sie da vorstellen?

Helge Fahrnberger: Das sind
- Popurls, ein in den USA sehr bekannter Dienst, der von einem Ein-Mann-Unternehmen aus Linz entwickelt wird,
- Soup.io, eine Microblogging-Plattform, die ebenfalls international sehr erfolgreich ist, so sehr, dass sie beispielsweise auf der Zensurliste der chinesischen Regierung steht.
- tunesBag, ein Service, das die eigene Musiksammlung komplett ins Netz verlagert.
- Tupalo, ein sozialer Lokalführer, an dem sich erst kürzlich HEROLD Business Data beteiligt hat.
- Tripwolf, eine Reisecommunity, die mit dem Mair-DuMont-Verlag ebenfalls einen sehr potenten Investor gewinnen konnte.
- Kununu, eine Arbeitgeber-Bewertungsplattform, die von der Vermittlung von Jobs lebt und damit besonders in DE sehr erfolgreich ist.
- Play.fm, eine Musikplattform für DJs.

Werbeplanung.at: Ist Österreich aus Ihrer Sicht ein gutes Pflaster für digitale Start-ups?

Helge Fahrnberger: Es ist in Österreich vergleichsweise schwer, Investoren zu finden. Die meisten Start-ups sind daher auf Förderungen angewiesen – was sie oft dazu verleitet, sich nach dem Jurygeschmack anstatt an dem des Marktes zu richten. Der wichtigste Faktor ist allerdings das Humankapital – und hier beginnt sich langsam eine Szene rund um BarCamps und andere Veranstaltungsformate zu entwickeln, die zu den für Start-ups so notwenigen Netzwerken führen. Eine echte Gründerzeit ist hierzulande bislang jedoch noch nicht entstanden.

Werbeplanung.at: Was empfehlen Sie jungen Menschen, die eine gute Idee für ein Web-Start-up haben? Wie sollen die vorgehen, damit sie ihre Träume verwirklichen können?

Helge Fahrnberger: Lernt programmieren, setzt eine erste, einfache Version eurer Idee um und schaut, ob die Sache ankommt. Wenn nötig am Abend und am Wochenende. Wer erst Businesspläne schreibt, Investoren sucht oder Präsentation hält, verpasst die beste Chance: Bereits erfolgreich zu sein, bevor echter Finanzierungsbedarf entsteht. Es war noch nie so billig wie jetzt, ein Web-Startup zu gründen.

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Blogger Helge Fahrnberger empfiehlt jungen Web-Start-ups: "Lernt programmieren, setzt eine erste, einfache Version eurer Idee um und schaut, ob die Sache ankommt."


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