Nur die US-Suchgiganten Google und Yahoo konnten sich beim unter 1.000 Personen erhobenen Cool Brands Index Suchmaschinen vor der Personensuchmaschine platzieren.
Für Österreichs User ist die Personensuchmaschine 123people die dritt-„coolste“ Suchmaschine. Nur die US-Suchgiganten Google und Yahoo konnten sich beim vom Marktforschungsinstitut marketagent.at unter 1.000 Personen erhobenen Cool Brands Index Suchmaschinen vor dem vor zwei Jahren gestarteten Service platzieren. Besonders gut kommt 123people bei den „Digital Natives“ an – all jenen, die bereits mit digitalen Technologien aufgewachsen sind. Über 21 Prozent dieser Gruppe halten die Personensuchmaschine für „besonders cool“. Nur Google finden die mit dem Internet aufgewachsenen Personen noch cooler.
Für den Cool Brand Index des auf Umfragen im Internet spezialisierten Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Marketagent wird pro Branche mit einer vorgegebenen Marken-Liste gefragt, welche Marken als besonders cool empfunden werden. Befragt werden jeweils 1.000 Österreicher zwischen 14 und 59 Jahren, wobei die Zusammensetzung des Samples hinsichtlich Geschlecht, Alter, Ausbildung und Bundesland der Struktur der österreichischen Gesamtbevölkerung entspricht.
Aber immerhin soll die Technologie künftig in anderen Google-Produkten zum Einsatz kommen.
Der Suchmaschinengigant Google hat die Entwicklung von Google Wave nach nur einem Jahr beendet. "Wave wurde von den Usern nicht so angenommen, wie wir uns das vorgestellt haben", begründet Urs Hölzle, Googles Senior Vice President, im offiziellen Google-Blog. Ganz umsonst waren die Investitionen aber nicht: Immerhin soll die Technologie künftig in anderen Google-Produkten zum Einsatz kommen. Zahlreiche Elemente der Software sind bereits als Open Source zugänglich und können somit von Kunden und Partnern genutzt werden. Google Wave ist ein Echtzeit-Kommunikationsdienst, mit dessen Hilfe User gleichzeitig kommunizieren und Dokumente bearbeiten können. Beim Start vor rund einem Jahr sagten die Entwickler, es sei wie E-Mail, wenn es heute neu erfunden werden würde. Hölzle räumt ein, dass die Verantwortlichen von Anfang an nicht "ganz sicher waren, wie die Nutzer auf diese radikal andere Art der Kommunikation reagieren würden". Auch wenn Google Wave als Vorzeige-Projekt galt, gibt sich das Unternehmen trotz des Scheiterns zumindest gegenüber der Öffentlichkeit gelassen.
Kleine Unternehmen können damit nun Adwords buchen, die viel Traffic generieren, indem sie auf große, vielgesuchte Marken- und Firmennamen bieten.
Google aktualisiert seine Markenrichtlinie in Europa. Unternehmen können damit geschützte Begriffe als Keywords verwenden, wenn sie bei Google in Europa Anzeigen schalten. Die neue Richtlinie tritt am 14. September in Kraft. Kleine Unternehmen können damit nun Adwords buchen, die viel Traffic generieren, indem sie auf große, vielgesuchte Marken- und Firmennamen bieten. Gibt der Nutzer zum Beispiel den Markennamen einer Fluggesellschaft bei Google ein, so kann er künftig unter anderem sowohl Anzeigen von Drittanbietern wie Reise- und Hotelbuchungswebseiten als auch Anzeigen anderer Fluggesellschaften finden. Aber: Der Name der Fremdmarke darf in dem Anzeigentext nicht ohne Erlaubnis eingesetzt werden. Nach Googles bisheriger europäischer Markenrichtlinie konnten Markeninhaber eine Beschwerde einreichen, um zu verhindern, dass bei der Eingabe ihrer eigenen Marke fremde Anzeigen geschaltet werden. Mit dieser Änderung passt Google die Vorgehensweise in Europa an seine Markenrichtlinie in den meisten anderen Ländern der Welt an. In den USA und Kanada können Inserenten schon seit 2004 fremde Markenbegriffe verwenden, in Großbritannien und Irland seit 2008 und in vielen anderen Ländern seit Mai 2009. Ist ein Markeninhaber der Auffassung, dass ein anderes Unternehmen mit einer geschalteten Anzeige die Nutzer verwirrt, kann er bei Google eine Beschwerde einreichen.
Weltweite Harmonisierung der Google-Werberichtlinien
Die aktualisierte Markenrichtlinie entspricht einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs, der im März über die Verwendung von Markennamen im Suchmaschinenmarketing entschieden hatte. Die Richter urteilten, dass der Suchmaschinen-Anbieter nicht dafür haftbar gemacht werden, dass Werbungtreibende im Rahmen von Adword-Kampagnen auf Google Markennamen eines Konkurrenzproduktes buchen. So hatte beispielsweise die Firma Louis Vuitton vor einem französischen Gericht geklagt, weil sie ihre Markenrechte dadurch verletzt sah, dass Werbungtreibende mithilfe von Google Adwords die Möglichkeit haben, die eigene Marke über fremde Markennamen zu bewerben. "Der Europäische Gerichtshof hat bestätigt, dass es konform mit dem bestehenden Markenrecht ist, wenn unsere Anzeigenkunden auf Keywords bieten dürfen, die den Handelsmarken anderer Unternehmen entsprechen", so der aus Östereich stammende Stefan Tweraser, Country Director von Google in Deutschland. "Die jetzt angekündigte Änderung ermöglicht es uns, unsere Richtlinien weltweit zu harmonisieren. Die Nutzer profitieren davon, weil sie mehr für sie relevante Anzeigen finden, wenn sie bei Google suchen.
Einst nur Suchmaschione, bald schon viel mehr: Google.
Der Suchmaschinen-Gigant steigt ins TV-Business ein: Mit "Google TV" könnten Benutzer problemlos zwischen Fernsehkanälen und Webseiten hin- und her wechseln. Ab Herbst sollen den Dienst Sony-Fernseher und -Blu-ray-Spieler an Bord haben. Weitere Hardware-Partner sind Intel (Chip) und Logitech (Fernbedienung), Google kümmert sich um die Software (Android und Chrome inkl. Flash). Mittels Google TV sollen die Konsumetennach Googles Vorstellung beim firmeneigenen YouTube vorbeischauen, Fotos angucken, Facebook checken, Twittern, Videogames spielen, Musik hören und fernsehen. Alles von der Couch aus, mit einer Art Tastatur-Fernbedienung. Was Google TV bringen soll, wird seit gestern mittels Spot erklärt und beworben:
"Die Werbetreibenden kommen zurück", erklärt Patrick Pichette, Finanzchef von Google.
Trotz der Probleme in China bzw. mit der dortigen Regierung und den andauernden Diskussionen mit Datenschützern hat Google seinen Gewinn und Umsatz im ersten Quartal 2001 gesteigert und damit die Prognosen der Analysten übertroffen. Der Gewinn von Google kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 38 Prozent auf 1,96 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um 23 Prozent auf 6,78 Milliarden Dollar. Das gute Ergebnis deutet auf eine schnellere Erholung des Online-Werbemarktes als in anderen Wirtschaftsbereichen hin. "Die Werbetreibenden kommen zurück", erklärt Patrick Pichette, Finanzchef des in Mountain View in Kalifornien beheimateten Unternehmens. Darüber hinaus kündigte Pichette an, Google werde auch weiterhin "massiv in Innovation investieren, um das Wachstum in unserem Kerngeschäft und neuen Bereichen voranzutreiben und um die Zukunft eines offenen Internets aufzubauen".
Darüber hinaus ist der Roll-out in weitere europäische Länder ist geplant.
intelliAd ist ein Technologie-Anbieter, der im Sommer 2009 mit seiner neuen Bid-Management-Software gestartet. Insgesamt managt das Münchener Unternehmen inzwischen weit über tausend Google-Accounts. 2010 ist über Vertriebspartner eine Expansion nach Österreich und in die Schweiz geplant, später in diesem Jahr soll dann der Roll-out in weitere europäische Länder erfolgen. Zudem stehen zahlreiche Produktentwicklungen an. „Wir entwickeln uns von der reinen Bid-Management-Lösung Schritt für Schritt hin zum Tool, mit dem zukünftig alle Online-Marketing-Maßnahmen optimiert werden können“, erklärt Wolfhart Fröhlich, CEO der intelliAd Media GmbH. „Die Kanäle wachsen zusammen und müssen auch gemeinsam bewertet und optimiert werden“, ist Fröhlich überzeugt. Eine erste Kooperation zur Vernetzung von Display- und Search-Marketing läuft bereits mit dem Anbieter von Ad-Management-Lösungen newtention technologies GmbH.
Die Performance-Marketing-Agentur QUISMA hat mit dem sogenannten „Brandwatch“ ein Markenschutz-Tool für die Bereiche Searchenginemarketing und Affiliate-Marketing entwickelt.
Eine Vielzahl von Faktoren kann heutzutage negativen Einfluss auf Marken im Zusammenhang mit Online-Marketing-Strategien haben. So genanntes „Brand Bidding“ – also unautorisiertes Bieten auf fremde Marken – führt zu unerwünschter Erhöhung von Klickkosten und kann den Verlust von Top-Positionen mit sich bringen. Da Brand Bidding vorwiegend abends oder nachts geschieht – wenn die Wahrscheinlichkeit, dass Kunde oder Agentur es nicht bemerken, am höchsten ist – sind regelmäßige automatisierte Kontroll-Suchanfragen unerlässlich. Ebenfalls wichtig ist es, diese Kontrollen von verschiedenen Standorten aus durchzuführen, da IP-Targeting dafür sorgen kann, dass Adwords im Bundesland des Kunden und/oder der Agentur nicht ausgeliefert und somit nicht bemerkt werden. Die Performance-Marketing-Agentur QUISMA hat mit dem sogenannten „Brandwatch“ ein Markenschutz-Tool für die Bereiche SEM und Affiliate-Marketing entwickelt, die Kunden ab sofrt angeboten wird. Andrea Wieseke, Head of Sales Österreich, erklärt: „Der Schutz von Marken vor unwillkommenen Nutznießern ist nach wie vor ein großes Thema, nicht nur in der Online-Welt. Wir wissen, dass unsere Kunden stark in den Aufbau und die Pflege ihrer Marken investieren und freuen uns, ihnen ein zuverlässiges Tool zur Seite stellen zu können, welches dafür sorgt, dass diese Investments nachhaltig geschützt werden.“ BrandWatch bietet alle Möglichkeiten, um Trittbrettfahrern auf die Spur zu kommen und Brand Bidding effizient zu unterbinden. Das Tool verfügt über zahlreiche Einstellfunktionen und zeichnet automatisch eine Vielzahl von Daten auf. Hierzu gehören die abgefragte Suchmaschine, Zeitpunkt und Ort der Abfrage, abgefragtes Keyword, Title, Anzeigentext und -URL der gefundenen Anzeigen, Position der Anzeigen, Tracking-URL sowie ein Screenshot der Suchmaschinen-Ergebnisseite. Automatisierte Reports, die unmittelbar nach Vorkommen eines Verstoßes bzw. je nach Einstellung versendet werden, bieten maximale Transparenz und versetzen den Kampagnenmanager in die Lage, kurzfristig unerwünschte Anzeigen entfernen zu lassen.
Andrea Wieseke, Head of Sales Austria der QUISMA GmbH: „Der Schutz von Marken vor unwillkommenen Nutznießern ist nach wie vor ein großes Thema."
laola1.tv vertraut zukünftig auf die langjährige Erfahrung von e-quadrat communications im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. e-quadrat communications übernimmt dabei das Consulting im Bereich Search Engine Optimization. Die Beratung beinhaltet sowohl OnSite-Optimierung als auch OffSite-Optimierung über das internationale e-quadrat-Netzwerk. "Nachdem wir bislang nur europäische Aufträge in der Richtung hatten, können wir jetzt auch zuhause unsere Fähigkeiten, noch dazu bei einem der größten und innovativsten Portale, beweisen“, erklärt Leonhard Vogel, Geschäftsführer von e-quadrat. „Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit LAOLA1 und hoffen jetzt auch im eigenen Land mehr Aufmerksamkeit zu erreichen.“ e-quadrat communications gmbh versteht sich als Full-Service Online-Agentur. Das Unternehmen ist nicht nur in Österreich aktiv, sondern behauptet sich seit einiger Zeit auch erfolgreich am europäischen Markt. Spezialisiert ist e-quadrat auf Exklusivvermarktung, Mediaeinkauf und -planung, Performance Marketing, SEO-Projekte und SEM.
Fast Flip ist eines von mehreren Projekten, mit denen der Suchmaschinenbetreiber testet, wie man für Content-Lieferanten im Netz neue Einnahmequellen erschließen kann.
In den USA hat der Suchmaschinenriese Google den Nachrichtendienst Fast Flip gestartet, bei dem Verlage an den Werbeerlösen beteiligt werden. "Fast Flip vereint die Vorteile der Online- und der Offline-Welt", erklärte Google-Manager Josh Cohen am Montag am Firmensitz in Mountain View. Der Dienst speist sich derzeit aus rund 50 US-Publikationen wie der "New York Times", der "Washington Post" und "Newsweek", aber auch aus Online-Quellen wie der Website der britischen BBC. "Mit Fast Flip kann man sich sein eigenes Magazin schaffen", verspricht Cohen. Pro Beitrag wird bei dem Dienst eine Anzeige eingeblendet. Zur genauen Aufteilung der Werbeeinnahmen machte Google keine Angaben. Fast Flip sei eines von mehreren Projekten, mit denen der Suchmaschinenbetreiber derzeit teste, wie man für Contentlieferanten im Netz neue Einnahmequellen erschließen kann. In Deutschland wurde Google zuletzt von Verlagsmanagern scharf kritisiert. So wirft unter anderem Hubert Burda dem Suchmaschinenbetreiber vor, durch Dienste wie Google News Geld mit dem Content von Verlagen zu verdienen. In der sogenannten "Hamburger Erklärung" plädieren mehrere große Verlage für einen besseren Schutz geistigen Eigentums und ein weitgehendes Leistungsschutzrecht im Internet. Google weist die Vorwürfe zurück und betont den Nutzen seiner Dienste für die Internetangebote der Verlage.
Siegfried Stepke, geschäftsführender Gesellschafter von e-dialog, im Werbeplanung.at-Interview, über Sinn und Zweck von Zertifizierungen durch Google, Yahoo! oder Omniture.
Werbeplanung.at: Ihr Online-Marketing-Consultingunternehmen e-dialog ist als eines von bloß zweien in Österreich Google Analytics Authorized Consultant. Was zeichnet einen Google Analytics Authorized Consultant aus? Oder ganz einfach gefragt: Was kann der, was andere nicht können?
Siegfried Stepke: Unsere Kunden profitieren mehrfach: Wir kitzeln aus den Zahlen auch wirklich relevante Informationen und Erkenntnisse heraus – quasi die Perlen in der Informationsflut. Weiters lösen wir auch komplexe und knifflige Tracking-Anforderungen, die mit 08/15-Einbauten nicht funktionieren. Wir sehen oft, dass Standard-Einbauten von Google Analytics mangelhaft sind und so falsche Daten zu falschen Entscheidungen führen. Als Zuckerl haben wir und dadurch unsere Kunden schon frühzeitig Zugriff auf neue Features, die allgemein dann wesentlich später verfügbar sind. Und schließlich bekommen die Kunden bei uns Support, Beratung und Trainings.
Werbeplanung.at: Als Google Analytics Authorized Consultant erwachsen Ihnen ja auch gewisse Vorteile, oder?
Siegfried Stepke: Der Lohn des anspruchsvollen Zertifizierungs-Prozesses ist ein First-Level Support direkt durch die Analytics Division von Google, ein Zugriff auf einen riesigen Experten-Pool sowie frühzeitige Einbindung in neue Entwicklungen. Es gibt auch eine Pflicht, die eher schon ein Bonus ist: Wir müssen jährlich zum Update in die Google-Zentrale nach Mountain-View, so wie heuer im Oktober.
Werbeplanung.at: Apropos Google: e-dialog ist ja auch eine AdWords Qualified Company. Wie erlangt man diesen Status und was bringt er Ihnen?
Siegfried Stepke: Dafür müssen genügend zertifizierte Mitarbeiter im Unternehmen und die Erfahrung durch eine bestimmte verwaltete Budget-Größe vorhanden sein. Uns bringt es vor allem einen höheren Kommunikationslevel mit Google, von dem natürlich unmittelbar unsere Kunden profitieren. Am meisten sind vor allem Kunden überrascht, die zuvor Ihre AdWords selbst oder mit einer anderen Agentur verwaltet haben: Wenn die das erste Mal nach einer Keyword-Liste fragen, bekommen Sie meist eine Liste mit mehr als 5.000 Begriffen zurück. Das professionelle Setup und die Optimierungen machen letztlich eine erfolgreiche Kampagne aus. Da liegt derzeit vielerorts immenses Potential brach.
Siegfried Stepke, geschäftsführender Gesellschafter von e-dialog: „Wenn es komplexer wird, oder die Performance-Steigerungen nicht mehr ganz so leicht zu erzielen sind, macht sich ein großer Erfahrungs-Schatz schnell für unsere Kunden bezahlt.“
Werbeplanung.at: Darüber hinaus gehört e-dialog seit Sommer auch dem illustren Kreis des Yahoo! Web Analytics Consultants Network an. Warum haben Sie ein zweites, und noch dazu beinahe unbekanntes kostenloses Web-Analytics Tool im Beratungsangebot?
Siegfried Stepke: Yahoo! Web Analytics hat seine Wurzeln im Enterprise-Bereich. Es spielt von seinen Features her in der obersten Liga mit. Vor allem große Portale profitieren etwa von der Möglichkeit, bis zu 38 individuelle Variablen zu erfassen und sehr, sehr individuelle Reports und Dashboards zu erstellen. Thema e-commerce: Hier können nicht nur die gekauften Produkte analysiert werden, sondern auch welche in den Warenkorb kamen oder welche Storno-Raten je Kampagnen resultierten. Dass so ein mächtiges Tool kostenlos verfügbar ist, freut natürlich Betreiber von größeren, komplexeren Sites. Der Nachteil: Es ist nicht so leicht eingebaut wie Google Analytics.
Werbeplanung.at: Weiters ist e-dialog auch Omniture Certified Professional. Was hat es damit auf sich?
Siegfried Stepke: Omniture als Web-Analytics Marktführer rundet unser Portfolio oben ab. Wir helfen unseren Kunden, die jeweils optimale Lösung zu finden. Das Tool ist dabei allerdings nur die Basis; viel wichtiger ist der Reporting- und Optimierungsprozess, der anschließend im Unternehmen etabliert werden kann. Dort liegt der Schlüssel zu effizienteren Kampagnen, höheren Conversion-Raten und damit mehr Gewinn.
Werbeplanung.at: Was bedeuten derartige Zertifizierungen für Ihre Kunden in der täglichen Arbeit?
Siegfried Stepke: Vor allem die Sicherheit, dass die umgesetzten Lösungen auf fundiertem, nachgewiesenem Know-how basieren und damit effizient und zukunftssicher sind. Zudem können wir Anfragen und Support sehr schnell beantworten und sind nicht auf langwierige Rückfragen oder Netzrecherchen angewiesen. Wenn es komplexer wird, oder die Performance-Steigerungen nicht mehr ganz so leicht zu erzielen sind, macht sich ein großer Erfahrungs-Schatz schnell für unsere Kunden bezahlt.
Werbeplanung.at: Alexander Beck, Co-Gesellschafter bei e-dialog, hat den Bestseller „Google AdWords“ verfaßt, der gerade in der 2. Auflage erscheint. Wirkt es sich eigentlich wohltuend auf die Geschäftsentwicklung aus, wenn man ein derartiges Buch auf dem Markt hat?
Siegfried Stepke: Vorweg: Ja. Überraschend waren vor allem zwei Dinge: Es hat etwas gedauert, bis sich eine Resonanz bei den Anfragen und Aufträgen eingestellt hat – die ist aber nun da. Und zweitens hat es uns vor allem unseren Umsatzanteil aus Deutschland signifikant erhöht. Um nicht ganz in seinem Schatten zu verschwinden, habe ich nun zumindest ein Gastkapitel in Marco Hasslers Buch „Web Analytics“ verfasst :-)
Werbeplanung.at: Allerorts wird über das Krisenjahr 2009 gejammert: e-dialog bewegt sich in einem dynamischen Geschäftsfeld. Haben Sie auch Grund zum Jammern oder wird heuer aus kaufmännischer Sicht ein feines Jahr?
Siegfried Stepke: Wir sind sehr dankbar, denn dieses Jahr ließ alle Zahlen dramatisch steigen: Umsatz, Kunden und Mitarbeiter. Da Investitionen in unsere Leistungen unmittelbare positive Auswirkungen auf den Geschäftserfolg haben – durch Kostenersparnis oder Performance-Steigerungen – rechnen wir auch weiter mit einer steigenden Nachfrage. Vor allem Unternehmen, die erkannt haben, dass Online zur Steigerung ihres Gesamt-Erfolgs beiträgt, setzen jetzt einen deutlichen Professionalisierungsschritt in Analyse und Optimierung.