Research
Das Pendant zur heimischen ÖWA will dem wachsenden Stellenwert von Social Media in der Online-Werbung Rechnung tragen.
 Mit dem wachsenden Stellenwert von Social Media in der Online-Werbung wird auch der Ruf nach entsprechenden Leistungs- und Qualifizierungswerten immer lauter. Dem will die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung ( www.agof.de) (AGOF) Rechnung tragen: Sie legt nun ein erstes Kategorisierungsmodell vor, das Social Media für die Mediaplanung auf Basis der bereits bekannten Leistungswerte auswertbar und planbar macht. Dazu hat die AGOF in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und dem Fachforum Online-Mediaagenturen (Foma) vier Aktivitätscluster identifiziert: Die Kategorie Networking umfasst alle offenen Vernetzungen der User untereinander – auch plattformübergreifend. Dazu zählen Aktivitäten wie Vernetzen, Einladen und Kontakte hinzufügen. Unter der Überschrift Contribution wird die aktive Produktion von Inhalten zusammengefasst. Dazu gehören Aktivitäten wie Uploaden, Bewerten, Kommentieren, Schreiben und Gestalten. Die Kategorie Sharing beinhaltet alle Aktivitäten rund um die Verbreitung von Content, wie zum Beispiel Weiterleiten, Empfehlen, Verlinken und Einbinden. Die vierte Kategorie heißt Messaging, umfasst also die direkte One-to-one- oder One-to-many-Kommunikation wie E-Mails oder Messenger. Die gewonnenen Bewertungsgrößen zu Aktivitätsmerkmalen werden den bestehenden Datensatz der Internet Facts mit seinen bisherigen Informationen zu Unique Usern und Belegungseinheiten ergänzen und als "Aktivitäts-Buchungseinheiten" im AGOF Planungstool Top verfügbar sein. Das Modell wurde in ersten Testläufen geprüft und soll zeitnah in eine erste Markterprobungsphase zur Untersuchung der Marktakzeptanz gehen. Zur Dmexco 2010 sollen dann erste Werte vorliegen.
Maximilian Mondel - 12. Mrz, 14:28
Die Bruttowerbeausgaben im Jänner 2010 stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,9 Prozent.
 Laut Focus-Werbebilanz stiegen die Bruttowerbeausgaben im Jänner 2010 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,9 Prozent. Das stärkste Wachstum verzeichneten die Zeitungsbeilagen mit einem Plus von 19,5 Prozent. Die Gelben Seiten kommen auf ein Plus von 17,4 Prozent. Privat-TV legte um 13,3 Prozent zu, Kino kommt auf ein Plus von 13 Prozent, die Tageszeitungen freuen sich über 9,1 Prozent mehr Inserate. Und wo bleibt Online? Für den Online-Bereich gibt es aktuell keine Vergleichswerte. Denn: Focus wendet bei der Onlinewerbung künftig eine neue Berechnung an und unterteilt in zwei Kategorien: Display und Response.
Maximilian Mondel - 26. Feb, 10:47
Brutto rechnen die Experten des Online-Vermarkterkreises (OVK) 2010 für die Gattung Online in Deutschland mit einem Werbeausgabenplus von 14 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro.
 Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Deutschen Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) prognostiziert für 2010 einen Anstieg der Nettowerbeinvestitionen um 5 bis 6 Prozent. Brutto rechnen die Experten mit einem Plus von 14 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Dies geht aus dem "OVK Online-Report 2010/01" hervor. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr stiegen die Bruttowerbeinvestitionen um 12 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen. Das Ergebnis übertrifft die letzte Prognose, haben die Experten doch im Herbst nur mit einem 10-prozentigen Plus gerechnet. Der Grund: Nach einer deutlichen Zurückhaltung in den Sommermonaten 2009 haben die Werbungtreibenden in Deutschland von Oktober bis Dezember noch einmal Gas gegeben und monatlich durchschnittlich 38 Millionen mehr investiert als im Vergleichszeitraum 2008. Allerdings kämpfen die Vermarkter mit einem hohen Rabattdruck. Netto liegt das Wachstum im Internetwerbemarkt gerade einmal bei 2 bis 3 Prozent. Für klassische Onlinewerbung geht die Schere zwischen Listenpreis und tatsächlichen Werbeeinnahmen noch weiter auseinander. Von den knapp 2,2 Milliarden Euro Bruttowerbeinvestitionen bleiben unter dem Strich schätzungsweise nur 850 Millionen Euro übrig.
Im Vergleich zu klassischen Medien aufgeholt
Im Vergleich zu den anderen Mediengattungen hat Online 2009 Boden gutgemacht. Das Internet hat die Publikumszeitschriften überholt und ist nun mit einem Marktanteil von 16,5 Prozent am Bruttowerbekuchen hinter TV und den Zeitungen das drittgrößte Werbemedium. "In den kommenden zwei bis drei Jahren wird sich das Internet hinter TV als zweitstärkstes Werbemedium etablieren, da die Budgets weiterhin nachhaltig in den Online-Bereich wandern. Der Abstand zu den Zeitungen beträgt schon jetzt weniger als fünf Prozent und wird schon 2010 weiter schrumpfen", prognostiziert der OVK-Vorsitzende Paul Mudter. Der komplette OVK-Report steht auf der Website OVK.de zum Download bereit.
Maximilian Mondel - 19. Feb, 08:08
Die Werbewirkung von TV-Kampagnen lässt sich laut einer Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) deutlich erhöhen, wenn Unternehmen zeitgleich Suchmaschinenmarketing (SEM) betreiben.
 Die ungestützte Markenbekanntheit steigt um 31 Prozentpunkte, wenn ein werbetreibendes Unternehmen zusätzlich zu einem Fernsehspot eine Suchwortkampagne startet. Wird parallel auch noch die Unternehmenswebsite für Suchmaschinen technisch optimiert (SEO), erhöht sich der Wert insgesamt sogar um 42 Prozentpunkte gegenüber einem alleinigen TV-Spot. Dies geht aus der Studie "TV-Werbung: Niemals ohne Suche" im Auftrag der Unit SEM im Deutschen Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Demnach wirkt sich Suchmaschinenmarketing positiv auf alle Aspekte der Markenwahrnehmung aus: Image, Kaufinteresse und Bereitschaft zur Weiterempfehlung. Bewusst hat der BVDW zuerst das Zusammenspiel von TV und SEM unter die Lupe genommen. Denn laut einer Untersuchung des RTL-Vermarkters IP Deutschland nutzen 47 Prozent der User die Medien Fernsehen und Internet mindestens einmal pro Tag parallel. Übertragen auf TV-Werbung heißt das: Wenn ein Verbraucher einen Spot sieht, kann er sofort im Web nach weiteren Informationen suchen. Genau hier muss ein Werbungtreibender den Zuschauer durch SEM abholen. Vernachlässigt er dies, kann davon der Wettbewerber profitieren, der relevante Suchwörter in eine SEM-Kampagne eingebunden hat.
Maximilian Mondel - 18. Feb, 09:06
74 Prozent der Bevölkerung nutzen bereits das Internet. Eine tragende Rolle spielt die Nutzung von Multimedia-Inhalten wie Filme, Musikvideos und Clips. Der Austrian Internet Monitor beobachtet diese Entwicklung im Detail.
 Laut Austrian Internet Monitor Consumer des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Integral hat in den vergangenen vier Wochen fast jeder zweite Internetnutzer Multimedia-Inhalte online genutzt. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um mehr als einem Viertel. Damit übernimmt das Internet zunehmend die Unterhaltungsfunktion, die in früheren Zeiten vom Fernsehen ausgefüllt wurde. Wenngleich Kommunikation und Information im Zentrum der Internetnutzung stehen, gewinnt Online-Entertainment immer stärker an Bedeutung. Während das Wachstum der multimedialen Internetnutzung in der Vergangenheit durch zunehmend verbesserte Internetzugänge unterstützt wurde, sind mittlerweile das nahezu unendliche Angebot an Inhalten sowie die immer stärkere Vernetzung der Internetnutzer die Treiber. Täglich tauchen neue Verlinkungen zu Videos in Netzwerkplattformen wie etwa Facebook auf und erschließen damit neue Nutzerkreise. Diese und weitere Informationen finden sich in der aktuellen Ausgabe des Austrian Internet Monitor-Consumer (AIM-C). Der AIM-C wird von INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung auf Basis von insgesamt 12.000 telefonischen Interviews pro Jahr (3.000 pro Quartal) durchgeführt - repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren. Der INTEGRAL AIM-Consumer liefert seit 1996 kontinuierlich Informationen über Nutzung und Entwicklungsperspektiven von Internet und anderen neuen Kommunikationstechnologien.,
Die intensivsten Multimedia-Nutzer sind Teenager: acht von zehn 14- bis 19-Jährigen Internetnutzern sehen sich Bewegtbilder online an.
Maximilian Mondel - 17. Feb, 08:00
Untersucht wurden für die Leisure Time Studie von Viacom Brand Solutions die Mediennutzung im Tages- und Wochenverlauf sowie die Häufigkeit der Parallelnutzung verschiedener Medien.
 Die Leisure Time Studie von Viacom Brand Solutions präsentiert Einblicke zur parallelen Mediennutzung bei Jugendlichen:
− 26 Prozent der TV Rezeption findet heute parallel zur Nutzung anderer Medien statt
− Web TV wird im Tagesverlauf wie Fernsehen genutzt; klassisches Internetsurfen kennt hingegen keine Primetime
Untersucht wurden unter anderem die Mediennutzung im Tages- und Wochenverlauf sowie die Häufigkeit der Parallelnutzung verschiedener Medien. Insgesamt wurden dazu 702 14- bis 29-Jährige aus Deutschland, zu gleichen Teilen männlich und weiblich, befragt.
TV und Web zugleich
Die Leisure Time Studie zeigt, dass sich die Präferenzen und die Intensität der Mediennutzung an Wochentagen im Vergleich zum Wochenende stark unterscheiden. Der Sonntag ist beispielsweise ein wesentlich TV- und Musikintensiverer Tag als ein Wochentag. An Wochentagen wiederum ist die Web-TV-Nutzung weit höher als an Wochenenden. Im Tagesverlauf gibt es beim Surfen im Internet keine Primetime wie im TV, statt dessen wird Internet im Tagesverlauf mit leicht ansteigender Intensität genutzt, während es in der TV Nutzung heute noch immer die "klassische" Primetime auch bei Jugendlichen gibt. Andererseits wird Web TV im Tagesverlauf wie normales Fernsehen genutzt.
Die zeitgleiche Nutzung verschiedener Medien ist bei den 14- bis 29-Jährigen weit verbreitet: 26 Prozent der TV Nutzung findet parallel zu anderer Mediennutzung statt. Selbst in der Primetime wird zeitgleich im Internet gesurft (60 Prozent) aber auch DVDs (16 Prozent) und Web TV (14 Prozent) kommen zur parallelen Nutzung in Frage. Je jünger die Zuschauer, desto ausgeprägter ist die zeitgleiche Anwendung verschiedener Medien. Bei den 14- bis 19-Jährigen sind es 33 Prozent, in Alter von 20 bis 24 Jahren 30 Prozent und bei den 25- bis 29-Jährigen 18 Prozent. Eine vertiefende Präsentation der Studie findet sich auf der Website von goldbach media im Bereich „Consumer Research“.

Maximilian Mondel - 3. Feb, 10:30
Die Umsätze stiegen in den letzten drei Monaten des Jahres 2009 noch einmal um 16,7 Prozent gegenüber dem dritten Quartal auf 433 Millionen Euro.
 Der Online-Werbemarkt in Deutschland erlebte 2009 ein Rekordjahr. Der Umsatz mit Werbebannern, Pop-Ups und Streaming Ads im Internet stieg im Vergleich zu 2008 um 17,8 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen, die das Markforschungsinstituts Thomson Media Control seit 2006 für den Branchenverband Bitkom durchführt. Das vierte Quartal 2009 war dabei das umsatzstärkste seit Beginn der Erhebungen. Die Umsätze stiegen in den letzten drei Monaten des Jahres noch einmal um 16,7 Prozent gegenüber dem dritten Quartal auf 433 Millionen Euro. Generell werden in der Vorweihnachtszeit jedes Jahr die meisten Anzeigen geschaltet. Die mit Abstand wichtigsten Werbekunden im Internet sind weiterhin Telekommunikationsanbieter und Betreiber von Online-Diensten. Sie haben im vergangenen Jahr Internet-Werbung für knapp 400 Millionen Euro geschaltet. Das ist ein Anstieg um 33,8 Prozent gegenüber 2008. Zu den Top 5 gehören ebenso die Medien- und Entertainment-Branche mit 198 Millionen Euro. Der Finanzsektor schiebt sich mit 195 Millionen und 19 Prozent Zuwachs knapp an der Handels und Versandbranche (192 Millionen Euro) vorbei. Auf dem fünften Platz rangieren Touristik und Gastronomie mit 180 Millionen Euro Werbeausgaben.

Maximilian Mondel - 3. Feb, 09:00
Die extreme Zurückhaltung im Dezember 2008 beschert uns für den Dezember 2009 ein sattes Bruttowerbespending-Plus.
 Laut Focus-Werbebilanz stiegen die Werbeausgaben im Dezember 2009 gegenüber Dezember 2008 um 17,4 Prozent. Dieses Wachstum liegt laut Focus an der extrem schlechten Buchungslage 2008 und daran, dass zurückgehaltene Werbegelder zu Jahresende noch ausgegeben worden seien. Das stärkste Werbewachstum im Dezember 2009 verzeichnete die Online-Werbung mit Plus 54,6 Prozent. Die Gelben Seiten legten um 48,3 Prozent zu, die Außenwerbung um 46,6 Prozent. Ebenfalls positiv bilanzierten die Bereiche Hörfunk Privat (plus 29,8 Prozent), Tageszeitungen (plus 26 Prozent), TV Privat (plus 20,8 Prozent), TV ORF (plus 13,6 Prozent), Kino (plus 11,9 Prozent) TV ORF (plus 1,6 Prozent).
Maximilian Mondel - 25. Jan, 20:20
Acht von zehn der mehr als 4,5 Milliarden für dieses Jahr erwarteten Downloads dürften kostenlos für den Endverbraucher sein.
 Innerhalb weniger Monate haben sich Apllications für Smartphones zu einem boomenden Markt entwickelt. Laut der renommierten Gartner Group ist die Zeit des Wachstums noch lange nicht vorbei. So prognostizieren die Marktforscher für 2010 einen Umsatz von 6,2 Milliarden Dollar aus dem Verkauf von Apps, mit Werbung könnten 0,6 Milliarden Dollar erwirtschaftet werden. Acht von zehn der mehr als 4,5 Milliarden für dieses Jahr erwarteten Downloads dürften kostenlos für den Endverbraucher sein. 2013 könnten App Stores wie der von Apple mit rund 21,6 Milliarden Downloads einen Umsatz von 29,5 Milliarden US-Dollar generieren.
Maximilian Mondel - 22. Jan, 09:51
Die Bruttowerbeausgaben im Online-Bereich erhöhten sich im vergangenen Jahr auf 1,63 Milliarden Euro.
 Deutschlands werbetreibende Unternehmen investieren 2009 mehr Geld in Werbung im Internet als im Jahr davor. Die Bruttowerbeausgaben laut Nielsen erhöhten sich im vergangenen Jahr um knapp zehn Prozent auf 1,63 Milliarden Euro. Der werbestärkste Bereich im Internet im Jahr 2009 sind weiterhin Online-Dienstleistungen mit einem Bruttowerbevolumen von 234 Millionen Euro, vor der Unternehmenswerbung mit 136 Millionen Euro und E-Commerce mit 132 Millionen Euro. Entgegen der Entwicklung bei der Online-Werbung waren die Werbeaufwendungen in den klassischen Medien bei einem Gesamtvolumen von 20,84 Milliarden Euro leicht rückläufig.
Maximilian Mondel - 20. Jan, 08:30
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