Mediaplanung

Do, 14.Jan.10

Reichen Sie ab sofort zum Media Award 2010 ein!

Die Media Awards zeichnen auch 2010 jene Media-Agenturen, Werbetreibende und Werbeagenturen aus, die die Medialandschaft mit neuen, innovativen Ideen und Lösungen im Mediabereich beeindrucken.

Am 18. Jänner 2010 fällt der Startschuss für die Einreichungen zum Media Award 2010. Kreative Mediaexperen können wieder mit ihren besten Mediaplanungen, die im Zeitraum 1. Jänner 2009 bis 31. Dezember 2009 in Österreich erschienen sind, ins Rennen gehen und ihre Arbeiten bis zum 19. Februar 2010 um 24 Uhr einreichen. Die Kategorien sind so wie bereits in den vergangenen Jahren „Kreative Media-Ideen“ und „Exzellente Media-Strategien“. Außerdem wird auch wieder ein "Sonderpreis der Jury für Exzellente Media-Strategien mit Budgets bis 200.000 Euro" vergeben. „Die Media Awards zeichnen auch 2010 jene Media-Agenturen, Werbetreibende und Werbeagenturen aus, die die Medialandschaft mit neuen, innovativen Ideen und Lösungen im Mediabereich beeindrucken“, erklärt der Veranstalter des Media Awards, Wolfgang Plasser. Genau an jene kreativen Köpfe der österreichischen Kommunikationsbranche richten sich die Initatoren des Media Awards nun mit dem Aufruf Ihre Projekt der Jury zu präsentieren. Alle Unterlagen zur Einreichung finden sich im Internet unter www.media-award.at/teilnahme Dort stehen auch detaillierte Einreichbedingungen zum Download bereit. Die Einreichung kann ausschließlich mit den auf www.media-award.at zur Verfügung stehenden standardisierten Einreichunterlagen erfolgen.

Die Kategorien

Die Kategorie „Kreative Media Ideen“ zeichnet jene Media-Umsetzungen aus, die zuvor noch nicht eingesetzt wurden. Dies berücksichtigt auch neue Sonderwerbeformen und innovative Werbeträger. Die zweite Kategorie „Exzellente Media-Strategien“ ist vor allem auf der Suche nach hervorragenden strategischen Lösungen, innovativen Tools und Analysen, sowie intelligenten Hilfsmitteln und einem punktgenauen Kommunikationsmix – im Prinzip, alles, was dazu beiträgt die Kommunikation präziser und effizienter zu machen. Es können auch bewährte Strategien und Adaptionen internationaler Strategien eingereicht werden, die entweder eine besondere Wirkung erzielt haben oder in einem neuen Bereich eingesetzt wurden. Um punktgenau massgeschneiderten Lösungen für kleinere Zielgruppen oder Regionen eine Zusatzchance zu geben wird ein "Sonderpreis der Jury für Exzellente Media-Strategien mit Budgets bis 200.000 Euro" verliehen. Die Initiatoren des Media Award 2010 sind:Die Presse, Epamedia, Gewista, Kleine Zeitung, ORF Enterprise, RMS (Radio Marketing Services), und die Verlagsgruppe NEWS. Die Initiative Media Award ist eine Kooperation der großen Mediengruppen des Landes und versteht sich als ein Service und eine Anerkennung für die Bemühungen der Werbekunden und Agenturen, den Bereich Mediaplanung und Medienkommunikation voranzutreiben. Ins Leben gerufen wurde diese Initiative von Wolfgang Plasser. Sein Beratungsunternehmen Plasser Consulting ist in gewohnter Weise auch 2010 Veranstalter des Media Award.

Media-Award
Do, 10.Dez.09

Zwei Mediafrauen des Jahres gekürt!

Christina Schauer (Media 1) und Doris Ragetté (RMS) wurden zu Mediafrauen des Jahres gewählt. Lilian Meyer-Janzek ist neue FMP-Präsidentin

FMP_LogoLilian Meyer-Janzek, derzeit Studentin und zuletzt Marketingchefin der Tageszeitung „Der Standard“, ist neue Präsidentin des Vereins Forum Media Planung. Zu Mediafrauen des Jahres gewählt wurden – bei hoher Wahlbeteiligung mit mehr als 50 Prozent des 400 Mitglieder zählenden FMP – Christina Schauer, Geschäftsführerin der Mediaagentur Media 1 auf Agenturseite sowie Doris Ragette vom Radiowerbezeitenvermarkter RMS Austria für die Medienseite. Christina Schauer führt nach Stationen bei PanMedia, Carat und OMD seit Mitte 2008 die Mediaagentur von Demner, Merlicek & Bergmann. Doris Ragetté ist nicht nur langjähriges FMP-Mitglied und war im FMP-Vorstand, unterreichtet an der Werbeakademie des Wifi Wien, vor allem leitet sie die Abteilung Marktforschung & Media Services der RMS Austria. Bewertet wurden von dem Mitgliedern die Kriterien Fachkompetenz, Professionalität, Handschlags- und Servicequalität, die den beiden Damen eindeutig zugeordnet werden können, finden Jury und FMP-Mitglieder. Nach einer ersten Runde standen jeweils die Top-Fünf der Media-Personen aus der Riege der Agenturen beziehungsweise der Medien fest. Unter ihnen waren auch die im letzten Jahr gewählten Media-Männer des Jahres 2008: MediaCom-CEO Joachim Feher als Media-Mann des Jahres und IP Austria-Geschäftsführer Gerhard Riedler als Medien-Mann des Jahres 2008.
Do, 17.Sep.09

Vermarktungsring für In-Stream-Video-Ads ante portas

Auf Initiative von adworx und webfreetv soll demnächst ein Video-Ad-Vermarktungsring vorgestellt werden, an dem mehrere Medienhäuser teilnehmen, wie Werbeplanung.at update berichtet.

Wie Martina Zadina, Geschäftsführerin von adworx gegenüber Werbeplanung.at update bestätigt, soll in den kommenden Wochen ein ein Video-Ad-Vermarktungsring vorgestellt werden, an dem mehrere Medienhäuser teilnehmen: „Ja, da ist was dran! Seit längerem denken wir laut über das Thema nach, nachdem wir fix davon überzeugt sind, dass die Zukunft auch im Medium Internet Bewegtbild ist.“ Die Idee dazu sei bereits vor längerer Zeit entstanden: „Allerdings war die Idee sehr lange recht vage – erst durch unseren Technikpartner Webfreetv hat das Projekt konkrete Formen angenommen“, erklärt Zadina. Welche Medien und Vermarkter sind da konkret beteiligt sein werden, kann und will Zadina zum gegebenen Zeitpunkt noch nicht bekanntgeben: „Wir sind gemeinsam mit unserem Technikpartner webfreetv – und dort primär Dr. Peter Merschitz – gerade in der heißen Verhandlungsphase mit einigen Medien und können vor den finalen Vertragsabschlüssen keine Aussagen treffen. Nur so viel an dieser Stelle: Es werden durchaus prominente Medien in den Packages vertreten sein.“

Zadina-Martina

Martina Zadina, Geschäftsführerin von adworx: "Seit längerem denken wir laut über das Thema Vermarktungsring nach."

Technik von webfreetv

Technische Grundvoraussetzung für den Vermarktungsring ist jedenfalls, „dass die eingebundenen Medien alle die gleiche Videotechnik verwenden, in dem Fall jene unseres Partners webfreetv, damit wir uns leichter tun, die Werbevideos zu streuen.“ Zadina: „Die technische Lösung ist bereits komplett aufgesetzt und ausgetestet, wir starten voraussichtlich im Oktober damit das Produkt operativ anzubieten und gehen davon aus, noch 2009 erste Kampagnen umsetzen zu können.“ Trotzdem sind die Ziele für 2009 „noch recht bescheiden, aber 2010 planen wir voll durchzustarten.“

Merschitz-Peter

Peter Merschitz, webfreetv-Vorstand, hat den technischen Part des geplanten Video-Ad-Vermarktungsings ausgetüftelt.
Di, 11.Aug.09

Zweisemestriger Lehrgang „Mediaberatung“ startet am 7. September

Der Fachlehrgang richtet sich an Mitarbeiter aus Agenturen, Medien und dem Marketing mit Berufserfahrung, aber auch an Neueinsteiger in der Mediabranche.

FMP-LogoDer Verein Forum Media-Planung bietet in Kooperation mit der WerbeAkademie auch heuer wieder den zweisemestrigen Fachlehrgang "Mediaberatung". Start des Lehrgangs ist am 7. September 2009.

Der Fachlehrgang richtet sich an Mitarbeiter aus Agenturen, Medien und dem Marketing mit Berufserfahrung, aber auch an Neueinsteiger in der Mediabranche, die Interesse an fundierter Aus- und Weiterbildung haben. Der Lehrgang wurde von Praktikern und Spezialisten der Mediabranche konzipiert. Namhafte Experten der österreichischen Kommunikationsbranche fungieren als Referenten und Betreuer. Damit ist neben der umfassenden theoretischen Ausbildung auch der Praxisbezug gewährleistet.

Der Lehrplan reicht von den Basics über Statistik und Marktforschung, Aufbau und Inhalt der zentralen Markt- und Media-Studien bis hin zur Zielgruppenplanung und Werbewirkungsforschung.

Der Lehrgang, der mit einer Diplomprüfung abschließt, ist als berufsbegleitender Abendlehrgang konzipiert. Die Abendkurse finden zwei Mal wöchentlich am WIFI Wien statt. Die Kosten betragen pro Semester 1.490 Euro.

FMP-Mitglieder erhalten 5 Prozent Ermäßigung. Weiterführende Informationen zum Lehrgang finden Sie auf der Homepage der Werbe Akademie des WIFI Wien.
Mo, 3.Aug.09

Forum Mediaplanung verpasst sich neuen Look

Neues Logo und neue Homepage für den Berufsverein.

Der Verein Forum Media-Planung, kurz FMP, ist ein Berufsverein mit dem Zweck, Erfahrungsaustausch in Mediafragen vorzunehmen, Diskussionenen und Verhandlungen mit Werbeträgervertreter über Untersuchungen zu führen und Anregungen zu Untersuchungen zu geben sowie wissenschaftliche Arbeiten über Werbeträger- und Kommunikationsprobleme zu fördern.

Pro Jahr bietet der Verein FMP seinen Mitgliedern fünf bis sechs Fach-Veranstaltungen zu aktuellen Themen aus der Medienbranche sowie zwei gesellschaftliche Events: Sommer- sowie Advent-Jour fixe. Und genau dieser FMP hat sich nun ein neues Logo und einen neuen Auftritt im Internet verpasst.

FMP-Logo
Fr, 24.Jul.09

GMX.at launcht neues aufmerksamkeitsstarkes Online-Werbeformat: die Sitebar XL

Erfolgreiche Formatpremiere mit Bewerbung der Kinofilme "Transformers" und "Brüno".

Mit der Sitebar XL hat das Online-Serviceportal GMX.at die Sitebar weiterentwickelt. Exklusiv-Premiere hat das neue GMX.at Werbeformat in zwei ersten Kampagnenflights von Universal Pictures International Austria. ("Transformers" und "Brüno") Anders als die klassische Sitebar, die nicht im Seitenverhältnis der Monitordarstellung skalieren kann, nutzt das neue Werbeformat immer die komplette zur Verfügung stehende Werbefläche rechts des Contents, indem es sich automatisch an die Monitorauflösung und die Größe des Browserfensters anpasst. Die Elemente innerhalb der Werbeform werden dabei stets mitskaliert und neu angeordnet, was eine verzerrungsfreie Darstellung sicherstellt. Und auch beim Scrollen der Seite bleibt das Werbemittel immer in seinem ganzen Umfang im Sichtfeld des Nutzers. "Die innovative Sitebar XL war vor allem eine technische Herausforderung, die von GMX.at gemeinsam mit unseren Agenturen MEC:Interaction und screenagers bestens gemeistert und umgesetzt wurde“, erklärt Barbara Steiner, Marketing Manager Universal Pictures International Austria GmbH, und fügt hinzu: „Die Sitebar XL bietet für uns eine ideale Möglichkeit, größtmögliche Awareness und Aufmerksamkeit in einer relativ breiten Zielgruppe zu generieren. Die Performance beider Kampagnen und der Impact haben uns überzeugt."

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Durch die dynamische Größenskalierung in Verbindung mit der prominenten Platzierung auf der Homepage von Österreichs zweitgrößtem Online-Angebot sowie der hohen Reichweite und Nutzungsfrequenz der Startseite von GMX.at eignet sich die Werbeform vor allem für den schnellen und erfolgreichen Aufbau von Awareness für Marken und Produkte.

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Anders als die klassische Sitebar, die nicht im Seitenverhältnis der Monitordarstellung skalieren kann, nutzt das neue Werbeformat immer die komplette zur Verfügung stehende Werbefläche rechts des Contents.
Mo, 15.Jun.09

„Crossmedia ist mehr als nur der Einsatz mehrerer Medienkanäle!“

Alle reden von Crossmedia. Aber nur die wenigsten verwenden den Terminus im eigentlichen Sinn. Wolfgang Schwayda, Leiter News Networld bei der Verlagsgruppe News, im Werbeplanung.at-Interview über sein Verständnis und die vielen Missverständnisse im Zusammenhang mit Crossmedia.

Werbeplanung.at: Crossmedia ist in aller Munde. Was macht Ihrer Ansicht nach die Kraft crossmedialer Werbung aus?

Wolfgang Schwayda: Dazu muss vorweg einmal der Begriff Crossmedia geklärt werden: Denn Crossmedia ist mehr als nur der Einsatz mehrerer Medienkanäle. Und Crossmedia ist mehr als nur der Einsatz von unterschiedlichen oder mehreren Werbemitteln. Folgende Parameter für eine stringente Werbeplanung sind dabei zu berücksichtigen: Was ist das Kampagnenziel: Reichweite? Awareness? Involvement des Medien-Konsumenten?
Auch das historische Moment fließt in diese Begriffsklärung mit ein: Viele sind der Meinung, sie haben Crossmedia immer schon gelebt weil sie eben für unterschiedliche Mediagattungen zur Erreichung eines Kampagnenzieles unterschiedliche, jeweils auf das Werbemedium passende Werbemittel eingesetzt haben: im TV den TV-Spot, im Hörfunk den Hörfunkspot, in Print die Anzeige, Online den Banner und so weiter. Dabei stand in erster Linie als oberster Parameter die Effizienz in der Mediaplanung: Wie und wo bekomme ich das Meiste an Werbeleistung um das Wenigste an eingesetztem Kapital. Für die Medien gewann das Schlagwort Crossmedia deswegen an Bedeutung, weil vormals reine Printverlage in den Online-Bereich eindrangen, Radiobeteiligungen erworben wurden oder Frequenzen angemeldet und Sender gegründet wurden. Und TV-Anbieter erweitern ihr Portfolio um Online-Plattformen aus. Daher waren auch die Medienhäuser mit der Tatsache konfrontiert "vernetzte" Medienangebote am Markt zu offerieren. Wir von der News Networld und der Verlagsgruppe News sehen die Aufgabe von Crossmedia vor allem in der Vernetzung der besten Tugenden der unterschiedlichen Medienfunktionen. Für diese Synergien können wir aus einem Portfolio von 15 Printtiteln und 18 Online-Portalen zielgruppengerechte crossmediale Angebote maßschneidern. Crossmedia bietet die Möglichkeit, mehr zu sein als Standardwerbung in Bannern, Einzelseiten und TV- und HF-Spots.

Schwayda-Wolfgang

Wolfgang Schwajda ist Leiter News Networld bei der Verlagsgruppe News: „Bei nicht gerade steil wachsenden Werbe- und Marketingbudgets gehört Mut dazu, das sichere Terrain der markierten (Werbe)piste zu verlassen.“

Werbeplanung.at: Trotzdem gibt es nur wenige Unternehmen und Marken, deren crossmediale Kampagnen das Prädikat wertvoll verdienen. Woran liegt das?

Wolfgang Schwayda: 1. Bei nicht gerade steil wachsenden Werbe- und Marketingbudgets gehört Mut dazu, das sichere Terrain der markierten (Werbe)piste zu verlassen.
2. Der offene und ehrliche Umgang aller Beteiligten miteinander: Kunde - Agentur(en) - Medien ist auf Grund von Sachzwängen nicht einfach
3. Die Planung und Ausführung einer tollen crossmedialen Umsetzung erfordert viel, viel Arbeit aller Beteiligten. Und wie immer, wenn Neuland betreten wird, weiß man a priori nicht, ob dieser Aufwand schlussendlich den gewünschten Erfolg garantieren kann.
4. Wahrscheinlich fehlen auch die Benchmarks. Was meint man mit "Prädikat wertvoll"
Daher ja: es gehört Mut dazu. Und: Erst die Übung bringt Sicherheit.
Ich denke die Werbe-, Medien-, und Kommunikationsbranche sollte sich eine Anleitung bei den österreichischen Film- und Kunstschaffenden holen: Dort wurden und werden, auch nicht gerade unter den Vorzeichen, einer besonders üppigen finanziellen Ausstattung, gerade alles an möglichen Preisen errungen: Ein Oscar für den besten ausländischen Film, sowie eine Oscarnominierung, ein silberner Bär in Berlin, eine goldene Palme in Cannes, ein Literaturnobelpreis - also am Einsatzwillen und der mangelnden Kreativität in diesem Land kann es nicht liegen.

Werbeplanung.at: Crossmediale Kampagnen scheitern im Normalfall am unadäquaten Einsatz der einzelnen Medien und an der medienunadäquaten Gestaltung der Werbemittel. Was können Medienhäuser dazu beitragen, dass die Crossmedialität sinnstiftend eingesetzt wird?

Wolfgang Schwayda: Immer noch gilt der Irrglaube: ich buche eine Mediagattung, zum Beispiel Print in einem Medienhaus und bekomme die andere Mediagattung als Bonusleistung on top dazu. Oftmals möchte sich der Auftraggeber absichern und auf Nummer sicher gehen und bucht daher eine "klassische Kampagne", mit dem kleinen verbleibenden Rest soll dann die tolle crossmediale Umsetzung erfolgen.
Das bedeutet:
1. Crossmedia erfordert ein klares Bekenntnis des Auftraggebers zur Bereitstellung adäquater Budgetmittel;
2. Die Notwendigkeit, alle Mediengattungen auf Ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen um die optimale Medienauswahl treffen zu können.
3. Für crossmediale Aktionen die Medienmacher rechtzeitig ins Boot holen! Medien wollen beweisen können, dass sie im Stande sind zu leisten!
Mi, 3.Jun.09

AdLINK Media Austria: Qype, car4you und map24 neu im Portfolio

Weiters bietet der Vermarkter drei neue Reichweiten-Kombis an: REACH Portal One, REACH Portal One Target und REACH Super Target.

AdLINKMediaAustriaTeam

Das Team von AdLINKMediaAustria hat neuerdings drei neue Portale und drei neue Reichweiten-Kombis im Angebot.

Beim Online-Vermarkter AdLINK Media blickt man auf erfolgreiche erste fünf Monate im Jahr 2009 zurück. Neben einer sehr positiven Geschäftsentwicklung mit zweistelligem Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr, kann das Team aktuell auch im Produktbereich sowie im vermarkteten Portfolio attraktive Zuwächse verzeichnen. Das Städteportal Qype, die österreichweit umfangreichste Gebrauchtwagenbörse car4you sowie der kostenlose Routenplaner map24 ihre Vermarktungsagenden exklusiv in die Hände des zur Goldbach Media gehörenden Unternehmens AdLINK Media Österreich gelegt.

... und neue Kombis!

Um große Reichweite zum kleinen Preis und möglichst zielgerichtet zu erreichen, wurden mit Mai 2009 drei neue Reichweiten-Kombis geschnürt: REACH Portal One, REACH Portal One Target und REACH Super Target. Bei „Portal One“ kann der Werbekunde auf einem der reichweitenstärksten Portale (GMX.at, netlog.com, willhaben.at, uboot.com, AOL.at, cineplexx.at, wienerzeitung.at, websingles.at, tele.at und motorline.cc) im AdLINK Portfolio zu effizienten TKPs schalten. Mit „Portal One Target“ wird die Kampagne auf der gewählten Website zusätzlich nach Zielgruppe (Alter und Geschlecht) getargetet. Die dritte neu geschaffene Kombi – „Super Target“ – bündelt schließlich die Portale GMX, Netlog, uboot, Cineplexx, Websingles und myspace kombiniert mit soziodemografischem Targeting auf Alter und Geschlecht und gewährleistet so maximale Reichweitenwirkung in der gewünschten Zielgruppe.

Gezielte Bewerbung

„Mit unserer neuen Produktgruppe bieten wir erstmals echte Reichweitenpakete kombiniert mit sozio-demographischem Targeting an. Unsere Kombi REACH Super Target etwa, die sechs der größten österreichischen Werbeträger in einem Pool vereint und unseren Kunden die Möglichkeit bietet, die gewünschte Zielgruppe durch Targeting nach Alter und Geschlecht punktgenau anzusprechen, erreicht den Großteil aller Internetnutzer zwischen 14 und 49 Jahren in Österreich auf einen Schlag. Dabei stehen drei Millionen registrierte User Daten (660 Millionen PIs) für das zielgenaue Targeting zur Verfügung.“, erläutert Portfolio Manager Georg Klauda.
Mo, 25.Mai.09

Forum Media Planung (FMP) wollte wissen: „Wie viel Screens verträgt der Mensch?“

Digitale Außenwerbemedien befinden sich auf dem Vormarsch: Für das FMP Grund genug, den Dingen im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf den Grund zu gehen.

FMP-Aussenwerbung

„Wie viel Screens verträgt der Mensch?“ fragten sich auf Einladung des Forum Media Planung Julian Breitenecker (Verband Ambient Media Österreich), Jochen Gutzeit (Fachverband Außenwerbung Deutschland), Elmar Schmid (Aegis Media), Karl Javurek (Gewista), Moderator Sascha Divsalar (OMD), Peter Hörlezeder (T-Mobile),

Die Angebote an Außenwerbemöglichkeiten nehmen stetig zu. Auch digitale Medien tragen das Ihre zur Vermehrung des Angebotsportfolios der Außenwerber bei. Das Forum Media Planung (FMP) wollte im Rahmen einer Podiumsdiskussion Mitte Mai wissen: „Wie viel Screens verträgt der Mensch?“ Antworten auf diese und einige andere Fragen gaben Julian Breitenecker (Verband Ambient Media Österreich), Jochen Gutzeit (Fachverband Außenwerbung Deutschland), Peter Hörlezeder (T-Mobile), Karl Javurek (Gewista) und Elmar Schmid (Aegis Media). Moderiert wurde die Diskussion von Sascha Divsalar (OMD und Vorstandsmitglied Forum Media Planung).

Wirkungsmessung hinkt nach

Elmar Schmid (Aegis Media) sieht hier die größte Gefahr für Anbieter von digitalen Außenwerbemedien. Man frage nicht, wo Kunden einen Screen für sinnvoll erachten, sondern platziere Screens „einfach dort, wo noch Platz an der Wand ist“, so Schmid. Dazu kommen fehlende Standards und daraus resultierend fehlende Vergleichbarkeit. Auch die Messbarkeit der meisten digitalen Medien lässt laut Schmid zu wünschen übrig. Schmid: „Die Ambient Meter Studie geht zwar in die richtige Richtung, ist aber alleine zu wenig aussagekräftig.“

Großes Wachstumspotenzial


Julian Breitenecker (Verband Ambient Media Österreich) sieht großes Wachstumspotenzial im Digitalen Out-of-Home-Bereich. Österreich rangierte mit derzeit 7.000 Screens auf Platz 7 in Europa, sagt Breitenecker, bis zum Jahr 2012 sollen laut Studien 10 Prozent der Spendings im Außenwerbemarkt in den digitalen Bereich fließen. Selbst sieht Breitenecker, der auch Geschäftsführer der Young Enterprises (Schulwerbung) ist, digitale Lösungen sehr situationsabhängig. In Schulen seien Screens keine Alternative zu statischen Postern und Plakaten. Einige Screenanbieter im Schulbereich seien mit ihren Ideen schon gescheitert, sagt Breitenecker.

Auf die Rezeptionssituation kommt es an ...


Karl Javurek (Gewista), der mit INFOSCREEN bereits im Jahr 1998 das erste digitale Außenwerbemedium auf dem österreichischen Markt platziert hat, weist auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Konsumenten hin. In Wartesituationen (wie etwa in der U-Bahnstation oder im Wartezimmer) mache es Sinn, eine Kombination aus Werbung und Unterhaltung zu zeigen. In reinen Durchgangssituationen kann es aber nur eine prägnante Werbebotschaft sein, die entsprechend Aufmerksamkeit beim Rezipienten erzielt. Eine Digitalisierung von klassischen Werbeträgern wie Rolling Board kann sich Javurek erst vorstellen, wenn die Technologien günstiger sind. „Wir müssten derzeit ein Rolling Board Sujet um den acht bis zehnfachen Preis anbieten, und das steht für den Werbekunden noch in keiner Relation“, so Javurek, der Vorteil für den Kunden läge nur in der schnelleren Aktualisierungsmöglichkeit, dies sei aber zu wenig Rechtfertigung für den hohen Preis.

... und auf die Qualität des Kontakts!

T-Mobile-Marketer Peter Hörlezeder, der sich selbst als sehr außenwerbefreundlichen Werber bezeichnet, verlangt valide Messdaten von digitalen Massenmedien, aber nicht von Sonderwerbeformen wie etwa interaktiven City Lights. Hier ist nicht die Kontaktfrequenz ausschlaggebend, sondern die Qualität des Kontakts konstatiert Hörlezeder. Ausschlaggebend ist auch der Imagetransfer für das werbende Unternehmen, wenn es konstant als erster innovative Außenwerbeideen umsetzt. Digitale Medieninszenierungen sind für den Leiter der T-Mobile Marktkommunikation große Bedeutung, weil diese das Thema Mobiltelefonie besser transportieren können als statische Werbeträger.

Ähnliche Erfahrungen in Deutschland


Jochen Gutzeit, Geschäftsführer des deutschen Fachverbandes Außenwerbung, versuchte Input aus der Perspektive Deutschlands zu geben. Die Erfahrungen seien ziemlich ähnlich wie in Österreich, meint Gutzeit, die Digitalisierung von klassischen Werbeträgern wie Rolling Board oder City Light stehe aufgrund der (noch) zu hohen Investitionskosten derzeit genauso wenig an. Im Ambient Media Segment gäbe es viele Parallelen, auch was die Nicht-Verfügbarkeit valider Daten betreffe, und auch der nachhaltige Erfolg von INFOSCREEN als digitales Informations- und Unterhaltungsmedium im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel stehe im Einklang mit Deutschland, fasst Gutzeit zusammen.
Mo, 15.Dez.08

Social Media Research: "Listening before enter the conversation"

Wie steht meine Marke im Vergleich zu anderen da? Gibt es eine bisher unentdeckte Zielgruppe, die sich für mein Produkt interessieren könnte. Wie kam die letzte Werbe-Kampagne an? Welche Begriffe werden mit meinem Produkt in Verbindung gebracht?

Standen Marketingleitern bis vor Kurzem nur wenige Möglichkeiten zur Verfügung Antworten auf diese Fragen zu finden, bietet das Web 2.0 mit User Generated Content aus Foren, Blogs, Videoportalen und Online-Communitys eine interessante Annäherung an die Beantwortung dieser Fragen an.

Social Media Tracking bietet tagesaktuelle Informationen über die Kommunikation im Web 2.0. Diese Informationen können bei Produkteinführungen, Zielgruppenanalysen, dem Aufspüren zusätzlicher Segmente sowie für Monitoring und Feedback bereits laufender Kampagnen verwendet werden.
Semantisches Netz zur Themenerkennung
Gegenwärtig gibt es für fast alle Produkte und Dienstleistungen eigene Kommunikationsplattfomen. Konsumenten sind sich diesem Angebot sehr wohl bewußt und benutzen diese Informationssuche ganz gezielt. Durch die Kommunikation auf diesen Portalen entsteht eine unglaubliche Anzahl an Meinungen, die sehr gut analysiert werden können.

Doch auch Unternehmen nutzen die Möglichkeiten von Social Media um ihre Botschaften "getarnt" unter die Leser zu bringen. Ein Tracking-System kann aber wohl kaum das, was auch die User nicht können: echte Meinungen von gut gemachten Fakes zu unterscheiden.

Speziell bei Produkten und Dienstleistungen, die schwer verständlich sind oder ein sehr umfangreiches Angebot beinhalten (z.B. Consumer-Electronics) kommt es zu zu zahlreichen Meinungsäußerungen. So entsteht ein immer größerer Pool an Konsumentenmeinungen, die ausgewertet werden können. Schlagwörter zum Produkt können beispielsweise in einem semantischen Netz abbildet werden und die SEM Aktivitäten optimieren.

Hot Spots Mit einer so genannten Hot Spot Analyse lassen sich die Websites, auf denen besonders häufig über mein Produkt "gesprochen" wird, analysieren und der allgemeine Grundtenor - "positiv" oder "negativ" - bestimmen und ggf. das eigene Image mit jenem des Mitbewerbs vergleichen.

Seit Juli 2008 bietet Universal McCann, nach eigenen Angaben als einzige Mediaagentur in Österreich, solche Social Media Reserach Analysen für ihre Kunden an.
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