US-Studie: 40 Prozent der Tweets auf Twitter sind "nichtiges Geschwätz"
Studie über Twitter-Nachrichten: Unternehmenswerbung und Spam machten nur 5,85 Prozent beziehungsweise 3,75 Prozent der Kurznachrichten aus.
Ein wenig schmeichelhaftes Urteil haben die Autoren einer US-Studie über den Gehalt der Mitteilungen auf der Online-Plattform Twitter gefällt: 40 Prozent der auf Twitter abgesetzten Nachrichten seien "nichtiges Geschwätz" à la "Ich esse gerade ein Brot" – das geht aus einer jüngst veröffentlichten Studie des Marketing-Unternehmens Pear Analytics im texanischen San Antonio hervor. Für die Analyse wurden 2.000 Twitter-Kurznachrichten willkürlich ausgewählt und in die sechs Kategorien "Aktuelles", "Spam", "Eigenwerbung", "Geschwätz", "Gespräch" und "Informationsvermittlung" eingeteilt. Auf Dialog oder Anregung zur Diskussion mit anderen Twitter-Nutzern waren demnach immerhin fast 38 Prozent der sogenannten Tweets ausgerichtet. Unternehmenswerbung und Spam machten nur 5,85 beziehungsweise 3,75 Prozent der Kurznachrichten aus, die bis zu 140 Zeichen lang sein dürfen.
Ein wenig schmeichelhaftes Urteil haben die Autoren einer US-Studie über den Gehalt der Mitteilungen auf der Online-Plattform Twitter gefällt: 40 Prozent der auf Twitter abgesetzten Nachrichten seien "nichtiges Geschwätz" à la "Ich esse gerade ein Brot" – das geht aus einer jüngst veröffentlichten Studie des Marketing-Unternehmens Pear Analytics im texanischen San Antonio hervor. Für die Analyse wurden 2.000 Twitter-Kurznachrichten willkürlich ausgewählt und in die sechs Kategorien "Aktuelles", "Spam", "Eigenwerbung", "Geschwätz", "Gespräch" und "Informationsvermittlung" eingeteilt. Auf Dialog oder Anregung zur Diskussion mit anderen Twitter-Nutzern waren demnach immerhin fast 38 Prozent der sogenannten Tweets ausgerichtet. Unternehmenswerbung und Spam machten nur 5,85 beziehungsweise 3,75 Prozent der Kurznachrichten aus, die bis zu 140 Zeichen lang sein dürfen.Maximilian Mondel - 19. Aug, 10:00


also 60% sinnvoll? unwahrscheinlich
Tim O' Reilly, Begründer des Begriffs "Web 2.0", geht von 90% Unsinn im Web aus und zitiert dabei Theodore Sturgeon (1918-85): "Neunzig Prozent von allem ist Schrott."
Wieviel Prozent nichtiges Geschwätz wird wohl im Büroalltag, beim familiären Abendessen oder unter Freunden ausgetauscht? Digitale Kommunikation mit bloss 40% Geschwätz wäre daher ein gewaltiger Gewinn an gesellschaftlicher Intellektualität.
Unwahrscheinlich. Vermutlich sind es tatsächlich 90% Unsinn. Aber es lohnt sich, die sinnvollen 10% zu verfolgen.
90% Unsinn ???