Mi, 16.Dez.09

17 Prozent aller Unternehmens-Tweets haben werbliche Inhalte

Die Berliner PR-Agentur Zucker.Kommunikation und Blätterwald (Büro für Medienresonanzanalyse) haben zum zweiten Mal die Twitter-Aktivitäten deutscher Firmen analysiert. Die Untersuchung zeigt, wie große Unternehmen den Microbloggingdienst nutzen.

twitter-2Mit durchschnittlich 1.240 Followern abonnierten im Herbst 2009 fast doppelt so viele Nutzer die Twitter-Channels der von Zucker.Kommunikation und Blätterwald (Büro für Medienresonanzanalyse) untersuchten Unternehmen wie im ersten Erhebungszeitraum Ende Juni. Die Zahl der Tweets pro Unternehmen und Woche stieg leicht von durchschnittlich 13 auf 15. Banken und Finanzdienstleister, auf die die Untersuchung verstärkt ihren Fokus gerichtet hat, haben mit 264 im Schnitt deutlich weniger Follower als andere Unternehmen und versenden weniger Tweets (Schnitt: 10). Insgesamt setzten die (untersuchten) Unternehmen im Herbst noch stärker auf Dialog. 61 Prozent der Tweets konnten dieser Gruppe zugeordnet werden, zehn Prozent mehr als im Sommer. Entsprechend weniger Unternehmens-Tweets beinhalteten im Herbst Nachrichten und Informationen: Der Anteil sank von 32 auf 22 Prozent. Der Anteil von Kurzmitteilungen mit werblichen Inhalten blieb konstant bei 17 Prozent. Für die Banken und Finanzdienstleister stellt sich noch ein anderes Bild dar. Dialogische und werbliche Inhalte halten sich mit jeweils 42 Prozent aller Tweets die Waage. 16 Prozent der Tweets wurden dem Bereich 'Nachrichten und Informationen' zugeordnet. Von Banken und Finanzdienstleistern wurde Twitter noch nicht im selben Maße als Dialoginstrument erkannt wie von anderen Unternehmen. Deutlich zugenommen hat die Nutzung von Response-Elementen. Gut drei von vier Tweets enthalten im Herbst 2009 Web-Links, mehr als doppelt so viele wie im Sommer (33 Prozent). Leicht abgenommen haben dagegen Hashtag-Verweise, von 38 auf 33 Prozent der Tweets. Ebenfalls seltener finden sich Direktansprachen in den Tweets, nur noch 19 gegenüber 33 Prozent im Sommer.
Bei Banken und Finanzdienstleister beinhalten sogar nur sechs Prozent aller Tweets die Direktansprache der Follower.

Für viele sind Tweets kein Dialogmedium

Auch das Mittel des Retweets, das im Herbst erstmals untersucht wurde, wird von Banken (vier Prozent) seltener reingesetzt als von der Gesamtheit der Unternehmen (neun Prozent). Auch hier zeigt sich, dass Banken Twitter noch weniger als Mittel zum Dialog verstehen als andere Unternehmen.
Unverändert gering ist der Anteil von Tweets, in denen ein eindeutiger Absender kommuniziert wird. Wie schon im Sommer verschickt die große Mehrheit der Unternehmen (83 Prozent) ihre Tweets anonym. In den meisten Tweets (85 Prozent) werden die Follower zudem nicht persönlich angesprochen.
Insgesamt nutzen deutsche Unternehmen den Microblogging-Dienst Twitter im Herbst 2009 verstärkt als Dialogangebot mit Ausrichtung auf den Nutzen der Kunden. Vor allem durch verweisende Links schaffen sie einen Mehrwert für die Follower. Direkt werbliche Inhalte sind wie schon im Sommer nur in etwa jedem sechsten Tweet enthalten. In der Nutzung von Twitter unterscheiden sich deutsche Banken und Finanzdienstleister jedoch deutlich von den restlichen Unternehmen. Twitter wird von ihnen weniger als Dialoginstrument und mehr als Werbekanal genutzt.
Im Untersuchungszeitraum von einer Woche (12.-18.10.2009) wurden von Zucker.Kommunikation und Blätterwald insgesamt 1.205 Tweets von 67 ausgewählten Unternehmen, davon 18 Banken und Finanzdienstleister, untersucht.

Neuer Senior Software Developer im sms.at-Team

Zuletzt war Reinhard Kupfer als IT-Berater bei Innovis in Graz und Sevilla tätig und wurde mit dem Constantinus Award 2009 ausgezeichnet.

SMSat_LogoMit Reinhard Kupfer, dem neuen Senior Software Developer, holt sich sms.at kompetente Verstärkung an Bord. Zuletzt war Kupfer als IT-Berater bei Innovis in Graz und Sevilla tätig und wurde mit dem Constantinus Award 2009 ausgezeichnet. Der 27-jährige Steirer schloss sein Diplomstudium „Informationsmanagement“ mit Spezialisierung auf den Bereich Software Engineering, Datenbank- und Informationssysteme an der Fachhochschule Joanneum in Graz ab. Schon während seines Studiums war er für die Leitung und Entwicklung mehrerer Web-Projekte verantwortlich. Dazu zählten unter anderem die Entwicklung eines Online-Marktplatzes für ein Reiseunternehmen sowie die Entwicklung eines Online-Fragebogensystems mit Integration in ein Web-Portal. Seine berufliche Karriere startete der gebürtige Grazer als Software-Engineer bei FERK Systems in Graz. Zuletzt war er als IT-Berater bei der Innovis GmbH in Graz und im spanischen Sevilla tätig, wo er für die – mit dem Constantinus Award 2009 – ausgezeichnete Konzeption und Entwicklung der „Controlling-Applikation für KFZ-Betriebe“ zuständig war.

Reinhard_Kupfer

Reinhard Kupfer ist neuer Senior Software Developer bei sms.at.
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