„Denken Sie in Ideen, nicht in Kanälen!“
Lars Bastholm, Jury-Präsident der Cyber Lions 2009 in Cannes und Vera Steinhäuser, Digital Head bei BBDO PKP und 2008 Mitglied der Cyber-Lions-Jury, waren quasi die Headliner des Werbeplanung.at Summit 09. Die beiden referierten über ihre aktuellen Lieblingsonlinekampagnen weltweit.

Konzerte in Banner-Boxen sorgten für Lacher im Publikum, die belgische Bank Axion erfand sogenannte "Banner-Konzerte" und holte damit einen goldenen Löwen bei den Cyber Lions im Rahmen des Cannes Lions Festivals. Die Idee: Reale Boxen im Verhältnis von Onlinebannern wurden gezimmert, man ließ junge Bands darin performen, diese Auftritte wurden dann in Websites als Banner eingebunden, hier zu sehen.
Lars Bastholm, diesjähriger Cyber-Lions-Jurypräsident in Cannes und Cherf des Digital Business von Ogilvy in Nordamerika, war am Freitag zu Gast beim Werbeplanung.at Summit09und präsentierte dort seine Online-Favoriten. Neben der Axion-Kampagne stellte er freilich auch die drei Gand Prix-Winner bei den Cyber Lions vor: "The best Job in the World", Eco:Drive von Fiat und "Why so serious", eine Viral-Kampagne von Warner Bros für den Batman-Film "The Dark Night" (alle zu sehen auf canneslions.com). Die Kampagnen sind wohl auch gute Beispiele dafür, was Bastholm mit "in Ideen, nicht in Kanälen denken" meint: Digital ist überall und betrifft alle Formen der Kommunikation. Bastholm: "Think involvement, not interruption".

Lars Bastholm empfiehlt: "Think involvement, not interruption". (c) Bernhard Bergmann
"Ganz schön brutal"
Auch Vera Steinhäuser, Digital Head bei BBDO PKP und 2008 Jahr Jurymitglied bei den Cyber Lions in Cannes, meint, Digital sei das berhrrschende Thema in Cannes 2009 gewesen. Überall werde gefragt "Did they make it big?", wurden also wirklich alle Wege und Medienkanäle genutzt, um die Idee auszubreiten und groß zu machen? Nur wer das geschafft hat, könne in Cannes mit einer Idee punkten. Werber stehen also vor neuen Herausforderungen: Konsumenten schaffen ihre eigenen Markenrealitäten, sie greifen aktiv in die Markenkommunikation ein. Steinhäuser: "Die Zukunft ist digital, da sind sich alle einig".
Diese Herausforderung hat Burger King mit seiner Whopper Sacrifice-Kampagne bravourös gemeistert und wurde dafür auch in Cannes belohnt. Wir erinnern uns: Wer zehn Facebook-Freunde opfert, bekommt einen Whopper gratis. "Ganz schön brutal", merkt Steinhäuser an, aber ein Beispiel, "wie man Facebook-Geschichte schreibt". Als gelungenes Beispiel wie Mobile Advertising eingesetzt werden kann sieht sie in einer Lego-Kampagne aus Deutschland, die Idee gewann dieses Jahr bei Outdoor, Direct und Promotion. Begeistert hat sie auch die "The Great Schlep"-Kampagne, darin wird um Obama-Stimmen der Juden in Florida geworben.
Auch Österreich konnte heuer bei den Cyber Lions in Cannes punkten: Draftfcb + Partners gewann mit der Buchhaltersuche einen Cyber-Lion in Gold. "Die einfache Idee und die Genauigkeit, die richtige Zielgruppe zu treffen", waren für Lars Bastholm die Gründe, warum diese Kampagne ausgezeichnet wurde.
(Quelle: DerStandard/Etat.at)

Vera Steinhäuser weiß: "Die Zukunft ist digital, da sind sich alle einig". (c) Bernhard Bergmann

Konzerte in Banner-Boxen sorgten für Lacher im Publikum, die belgische Bank Axion erfand sogenannte "Banner-Konzerte" und holte damit einen goldenen Löwen bei den Cyber Lions im Rahmen des Cannes Lions Festivals. Die Idee: Reale Boxen im Verhältnis von Onlinebannern wurden gezimmert, man ließ junge Bands darin performen, diese Auftritte wurden dann in Websites als Banner eingebunden, hier zu sehen.
Lars Bastholm, diesjähriger Cyber-Lions-Jurypräsident in Cannes und Cherf des Digital Business von Ogilvy in Nordamerika, war am Freitag zu Gast beim Werbeplanung.at Summit09und präsentierte dort seine Online-Favoriten. Neben der Axion-Kampagne stellte er freilich auch die drei Gand Prix-Winner bei den Cyber Lions vor: "The best Job in the World", Eco:Drive von Fiat und "Why so serious", eine Viral-Kampagne von Warner Bros für den Batman-Film "The Dark Night" (alle zu sehen auf canneslions.com). Die Kampagnen sind wohl auch gute Beispiele dafür, was Bastholm mit "in Ideen, nicht in Kanälen denken" meint: Digital ist überall und betrifft alle Formen der Kommunikation. Bastholm: "Think involvement, not interruption".

Lars Bastholm empfiehlt: "Think involvement, not interruption". (c) Bernhard Bergmann
"Ganz schön brutal"
Auch Vera Steinhäuser, Digital Head bei BBDO PKP und 2008 Jahr Jurymitglied bei den Cyber Lions in Cannes, meint, Digital sei das berhrrschende Thema in Cannes 2009 gewesen. Überall werde gefragt "Did they make it big?", wurden also wirklich alle Wege und Medienkanäle genutzt, um die Idee auszubreiten und groß zu machen? Nur wer das geschafft hat, könne in Cannes mit einer Idee punkten. Werber stehen also vor neuen Herausforderungen: Konsumenten schaffen ihre eigenen Markenrealitäten, sie greifen aktiv in die Markenkommunikation ein. Steinhäuser: "Die Zukunft ist digital, da sind sich alle einig".
Diese Herausforderung hat Burger King mit seiner Whopper Sacrifice-Kampagne bravourös gemeistert und wurde dafür auch in Cannes belohnt. Wir erinnern uns: Wer zehn Facebook-Freunde opfert, bekommt einen Whopper gratis. "Ganz schön brutal", merkt Steinhäuser an, aber ein Beispiel, "wie man Facebook-Geschichte schreibt". Als gelungenes Beispiel wie Mobile Advertising eingesetzt werden kann sieht sie in einer Lego-Kampagne aus Deutschland, die Idee gewann dieses Jahr bei Outdoor, Direct und Promotion. Begeistert hat sie auch die "The Great Schlep"-Kampagne, darin wird um Obama-Stimmen der Juden in Florida geworben.
Auch Österreich konnte heuer bei den Cyber Lions in Cannes punkten: Draftfcb + Partners gewann mit der Buchhaltersuche einen Cyber-Lion in Gold. "Die einfache Idee und die Genauigkeit, die richtige Zielgruppe zu treffen", waren für Lars Bastholm die Gründe, warum diese Kampagne ausgezeichnet wurde.
(Quelle: DerStandard/Etat.at)

Vera Steinhäuser weiß: "Die Zukunft ist digital, da sind sich alle einig". (c) Bernhard Bergmann
Maximilian Mondel - 17. Jul, 17:39




